Im Herbst 1958 entstand dieser Film von der Faltbootgruppe der Schule Billbrookdeich, die bereits im August 1929 zusammen mit der Knabenschule am Bauerberg 44 im Stadtteil Hamburg-Horn gegründet worden war. Nachdem deren alte Turnhalle im selben Jahr abgebrochen werden musste, hatte die Behörde sozusagen als "Trostpflaster" für den nun längeren Turnstundenausfall 1.000 Reichsmark zur Anschaffung von vier Booten aus der Rosenheimer Faltbootwerft Klepper bereitgestellt, die nun aber wassernah in einem Holzschuppen gelagert werden mussten. Da bot sich die Schule am Billbrookdeich geradezu an, denn sie lag direkt an der Bille. Die mit Walrosshaut bezogenen Faltbootmodelle "Sonnland" wogen 24 kg, waren 5,10 m lang und 80 cm breit. Bereits ein Jahr später konnten noch sechs weitere Zwei- und Dreisitzer bestellt werden. Verantwortlich waren die Lehrer Robert Stielke und Erich Wendt von der Bauerbergschule. Letzterer engagierte sich auch im Hamburg-Horner Turnverein, der nun auch eine Faltbootgruppe besaß, die bald viele Freunde fand. Zuständig an der Schule Billbrookdeich war Gertrude Graap, die hier von 1914 bis 1959 als Lehrerin arbeitete.
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