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white charity

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Uploaded by on Dec 2, 2011

mehr Informationen und Bestellung unter / more information and DVD order at: www.whitecharity.de
Ein Film von Carolin Philipp & Timo Kiesel
mit Animationen von Jana Döll

und Interviews mit

PD Dr. Aram Ziai, Politikwissenschaftler, Zentrum für Entwicklungsforschung, Bonn

Danuta Sacher, ehemalige Leiterin Politik und Kampagnen, Brot für die Welt

Dr. Grada Kilomba, Psychoanalytikerin und Autorin, Humboldt Universität, Berlin

Prof. em. Dr. Klaus-Peter Köpping, Ethnologe, Universität Heidelberg

Peggy Piesche, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Hamilton
College New York

Philipp Khabo Köpsell, Dichter und Spoken Word Künstler, Berlin

Sascha Decker, Pressesprecher Kindernothilfe

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie 'Brot für die Welt', 'Welthungerhilfe', 'Kindernothilfe' oder 'Care' sind auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland allgegenwärtig.
Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland Schwarze und weiße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive.
'white charity' stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen.
'white charity' ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV.

Billboards of charitable organizations such as 'Brot für die Welt', 'Welthungerhilfe', 'Kindernothilfe' or 'Care' are omnipresent in streets, on squares, in train and metro stations in Germany.
They have a large impact on how Black and white identities in Germany are constructed. The documentary analyses the charity ad posters applying a postcolonial perspective with particular attention to race.
'white charity' presents different perspectives: based on the charity ad posters, representatives of charities and scientists discuss about development cooperation, colonial fantasies, racism and power structures.
'white charity' is an exemplary analysis of racism in images which reaches far beyond the horizon of development. It supports a sharper analysis of images in commercials, print and TV.

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All Comments (6)

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  • Warum werden die angesprochenen Plakate nicht groß gezeigt? Statt die Interviewpartner in viel langen Sequenzen zu sehen, würden die Bilder von den Plakaten deren Argumente sichtbar machen. Um das Sichtbarmachen gehts doch hier.

  • allen adneren dadurch so schwer ZU LEBEN. dafür sind wir doch hier, oder? Einfach LEBEN, ohne "besser/schlechter, oben/unten, wir/ihr.." somit bleibt mir nur der Glaube ans Göttliche, bzw daran, dass wir in dem Moment uns von Gott in uns entfernen, in dem wir Gegensätze aufstellen, anstelle zu sehen was ist, ohne Bewertung. Somit erscheint mir das als einzige logische Konsequenz wieder zu Gott zu kommen

  • wow, ich fand den Film wirklich informativ und interessant. danke an die Macher. Ich kann mich in jeden reinversetzen und seine Ansichten verstehen, bleibt nur die Frage, was nun? Die Menschheit ist ein komplexes Geflecht aus 7 Mrd Teilen, von den ungehörten, passiven, ungebildeten und somit objektivierten anderen, nicht menschlichen Lebewesen auf dem Planeten, den Planeten selbst mit eingeschlossen mal abgesehen..warum nehmen wir Menschen uns nur so verdammt wichtig und machen es uns und allen

  • wow, I am amazed! what a good movie!

  • Sympathie für Apartheid! Sympathie für eine einseitige Entwicklung! Sympathie für rücksichtslose Definitionen von äääh Menschen... Wer helfen will soll es tun aber dann konkret und nicht mit Geld. Man soll sich einfach mal selbst fragen was man für Hilfe erwartet, wenn man in Not ist. Wenn wir Weißen uns wirklich tolerant gegenüber andersfarbigen Menschen verhalten würden, gäbe es weder diese Kolonialplakate noch die Konstruktion "dritte Welt".

  • Ms Grada has it on the mark! How many decades of aid must we endure before we are free to own our own god given property and right as men under god! not silent, gormess children!

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