Leipzig geht ein Licht auf. Nicht irgendeins, sondern mit neuester LED-Technik. Am Dienstag wurde der letzte Leuchtkopf auf einer der historischen Schinkelleuchten von Baubürgermeister Martin zur Nedden montiert. Es ist damit die 360. Lampe dieser Art, mit der Leipzig die Innenstadt versehen hat. Dies geschieht im Rahmen des Modellprojekts »Intelligentes Stadtlicht«. Die Anschaffungskosten der LEDs sind zwar höher, für die Stadt ergeben sich trotzdem jede Menge Vorteile.
»Das gleicht sich dadurch aus, dass diese Leuchtmittel sehr viel länger halten. Wir gehen davon aus, dass die Leuchtmittel 15 Jahre halten. Von daher sparen wir, neben der Energie, die sich auch kostenmäßig niederschlägt, auch Wartungskosten ein. Dadurch gibt es insgesamt für die Stadt auch wirtschaftlich eine gute Weiterentwicklung der Straßenbeleuchtung«, so der Baubürgermeister Martin zur Nedden.
Durch die Umrüstung der Schinkelleuchten auf LED wird die Anschlussleistung um 73,7 Prozent reduziert. Dadurch wird der Energieverbrauch um rund 90.000 Kilo Watt-Stunden pro Jahr gesenkt. Im Jahr bedeutet dies eine Energiekosteneinsparung von fast 20.000 Euro und eine Verringerung des CO2-Ausstoßes auf 60 Tonnen.
Link to this comment:
All Comments (0)