Wie gesund ist Milch wirklich? (Milch und Prostatakrebs)

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Uploaded by on May 31, 2009

Glaubt man der Milchlobby, dann ist Milch das reinste Wundergetränk.

Aber was steckt wirklich dahinter?

Dazu hier noch ein interessanter Artikel zum Thema Milch:
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/01/Milch.xml

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  • @WolfiWA Wobei man dazu allerdings sagen muss, dass es stark von der Menge abhängt. Wenn man eine bestimmte Menge nicht überschreitet ist das Risiko sicherlich eher gering.

  • @WolfiWA Danke für den Hinweis zum Artikel. Die Thematik kannte ich schon. Allerdings ist die Übersicht der einzelnen hormonell wirksamen Umweltchemikalien darin sehr praktisch.

    Was das Prostatakrebsrisiko durch den Milchkonsum betrifft habe ich wohl etwas verwechselt. Es liegt weniger am Östrogen sondern überwiegend am Kalzium:

    Siehe: "Prospective Studies of Dairy Product and Calcium Intakes and Prostata Risk Cancer"

    Östrogen erhöht hauptsächlich das Brustkrebsrisiko.

  • @Wahrheitssuchender Ganz und gar nicht... das ist nicht richtig

  • @Wahrheitssuchender google suche nach "Umweltchemikalien mit hormoneller Wirkung" ist eine pdf und nochmals google "Sind Xenoöstrogene gesundheitsgefährlich?" auch pdf

  • @WolfiWA Auf den Artikel kann ich leider nicht zugreifen. Könnten sie mir bitte den Namen des Artikels nennen? Dann könnte ich ihn möglicherweise leichter finden.

    Nach dem was mir über die Wirkung einer externen Östrogenaufnahme bekannt ist, sind die in der Milch enthaltenen Dosen ausreichend hoch um das im Zusammenhang mit dem Milchkonsum nachweisbare erhöhte Brust- und Prostatakrebsrisiko zu erklären.

  • @Wahrheitssuchender daß heißt sie glauben Östrogene in der Milch seien problematisch. Ja eine Großzahl der milchliefernden Kühe ist trächtig, aber nicht alle. Die Kuh wird ohne Leistung schnell ausgeschieden.

    Das aber die Östrogene der Kuh in der Milch für uns seien Gefahr darstellen ist ausgeschlossen: w.lfu.bayern.de/umweltwissen/d­oc/uw_25_hormonell_wirksame_um­weltchemikalien.pdf (punkt 5 Fazit) und w.ecomed-medizin.de/sj/ufp/Pdf­/aId/1007 (re.Spalte)

  • @WolfiWA Mich würde es ebenfalls freuen wenn in Deutschland vergleichbar strenge Standards wie in Österreich eingeführt werden würden.

    Allerdings ändert das leider nichts an der Hormonproblematik. Dabei geht es nicht um künstlich zugefügte Hormone, sondern um die Hormone die die Kühe selbst produzieren.

    Hormone sind zwar als Botenstoffe für den Körper lebensnotwendig. Allerdings produziert z.B. der Körper einer Kuh weitaus mehr Östrogen, als der Körper eines Menschen (daher das Östrogen-Problem)

  • @Wahrheitssuchender --- und meinen Betrieb so gut wie sicher schließen. Das Nahrungsmittelgesetz in Ö ist sehr streng, was sehr gut ist. Man hat aus Weltweiten Skandalen gelernt, wäre wünschenswert wäre dass dies in anderen Nahrungsmittelbrachen auch so wäre. BIO ist nähmlich häufig ausserdem ein Schwindel, mir persönlich egal, aber was nicht passt. Ein Betrug am Konsument, der einfach zuviel bezahlt!

  • @Wahrheitssuchender Das mit Soja wäre gut so, aber ich glaub es einfach nicht das "unser" Soja zb als Emulgator in Form des Sojalecithins zb im Schokolade genfrei wäre. Ok gibt es da off. Nachweise? Zum Thema Hormone in der Milch, da ich ja auf einen kleine Betrieb Milch produziere kann ich das für einen Großteil von Österreich ausschießen: ich habe keinen Biobetrieb, und muss dennoch ständig nachweisen was ich füttere, Hormone würden bei der Milchverarbeitung auffliegen!

  • @WolfiWA "Gensoja" ist ein wichtiges Stichwort. 98% des Futtermittels in Deutschland bestehen aus transgenem Mais bzw. Soja. Sojaprodukte für den menschlichen Verzehr sind in Europa hingegen grundsätzlich gentechnik-frei. (und überwiegend aus europäischem Bio-Anbau)

    Die in der Milch enthaltenen Hormone sind Teil des natürlichen Stoffwechsels der Rinder. Der Stoffwechsel der Kälber ist darauf angepasst. Aber im menschlichen Körper begünstigen sie Krebs. (erhöhte Östrogen-Dosen begünstigen Krebs)

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