Der Wohnungsmangel war nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs enorm. Auch in der DDR kamen Ende der 1950er Jahre günstige und schnelle Baumethoden zum Einsatz. Der Plattenbau sollte die Wohnungsnot stoppen. Die "Platte" wurde an vielen Orten zum Synonym für anonyme Schlafstädte. Aber stimmen die Klischees? Wie fühlen sich die Menschen heute in den Plattenbautrabanten der größeren Städte. Menschen aus Berlin-Marzahn erzählen.
Also ich war noch nicht in Marzahn, aber dass die Jugendlichen weg wollen ist doch klar die sind jung und wollen was sehen von der Welt, mal was anderes. Geht mir ja auch nicht anders! Aber würde trotzdem jeder Zeit wieder in ne Plattenbauwohnung ziehen! Dass es manchmal "grau" ist liegt auch daran das heute fast alle Konkurrenten sind! Früher waren es mal Nachbarn und Kollegen. MancheLeute sind grad Fremden gegenüber sehr misstrauisch!
Hasselroeder 6 months ago