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LLL-Demo in Berlin - 10.01.2010 - 4.Teil von 6

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Uploaded by on Feb 2, 2010

LLL-Demo in Berlin - 10.01.2010 - 4.Teil von 6.

Eiseskälte und Schneetreiben hielt zahlreiche Menschen auch dieses Jahr nicht davon ab, sich an der größten Manifestation für den Sozialismus in Europa zu beteiligen.

Mit über 10.000 Teilnehmern zog am Sonntag, den 10.1.2010 eine große Demonstration durch Berlin zur Gedenkstätte der Sozialisten. Diese Demonstration verbindet das Gedenken an die drei großen Revolutionäre - Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg sowie den Führer der russischen Oktoberrevolution, W.I. Lenin - mit dem Aufruf den Kampf für den echten Sozialismus heute weiterzuführen.

Dabei waren Mitglieder und Anhänger der MLPD und des Jugendverbands REBELL, der Linkspartei, der DKP und der SDAJ, der SAV, verschiedener Migrantenorganisationen, der VVN und anderer antifaschistischer Bündnisse, Montagsdemonstranten aus vielen Orten, Mitglieder des Frauenverbands Courage, von "Solidarität International", Gewerkschafter und auch internationale Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern.


Ein breites Bündnis prägte die Demonstration, politisch stand im Mittelpunkt besonders das gemeinsame Anliegen gegen den imperialistischen Krieg in Afghanistan und der Protest dagegen, dass im Rahmen der sogenannten "Terrorismus"-Bekämpfung verstärkt gegen linke Kräfte vorgegangen wird.


Die Berliner Straßen-Rockband "Nümmes" und ihr "LLL-Rap" ("Karl, Rosa, Wladimir für unsere Zukunft kämpfen wir") sowie Einlagen der Trommler-Gruppe des Jugendverbands REBELL wärmten die Demonstranten im einem gemeinsamen Block von MLPD, REBELL und mehreren Migrantenorganisationen schon mal auf.


Die Endkundgebung fand auf dem Friedhofsvorplatz statt. Dort sprach Dieter Ilius vom Zentralkomitee der MLPD. Er prangerte die Kontenkündigung gegenüber der MLPD und ihrem Vorsitzenden Stefan Engel an und forderte zur Solidarität auf


Julia Scheller vom Jugendverband REBELL ging darauf ein, dass das letzte Jahr von Schüler- und Studentenprotesten und vom Kampf der Azubis für die Übernahme geprägt war. Doch allein zu demonstrieren reiche nicht aus. Man muss sich organisieren, wenn man grundlegend etwas ändern will. Das Auf und Ab der Proteste reicht dazu nicht aus.


Ein Jugendlicher der BIR-KAR-Jugend hielt eine sehr kämpferische Rede. Für mich eine der besten Reden!


Grüße überbrachte ein Besucher aus Venezuela auch im Namen von Gästen aus Nepal, Südafrika, Russland und der Ukraine. Es sprach auch ein Vertreter aus Norwegen

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