Kuckuckskinder: Vaterschaftstest für alle? Pro & Contra

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
5,480
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon

Uploaded by on Aug 14, 2008

Etwa 10 Prozent aller Kinder sagen zum falschen Mann Papa.

Wer in Österreich ein Kind unterschiebt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen. Hebammen sind verpflichtet, unverzüglich der Sicherheitsbehörde Anzeige zu erstatten, wenn sich ihnen begründeter Verdacht einer Unterschiebung eines Kindes ergibt.

Die Kindesunterschiebung verjährt nach drei Jahren, zu einem Zeitpunkt, zu dem den meisten Putativvätern noch keine Zweifel gekommen sind.

Für die westliche Welt geht die Medizin von einem Anteil von 10 Prozent Kuckuckskindern aus. In Österreich werden jährlich 80.000 Kinder geboren. Davon werden 8.000 zum falschen Mann Papa und zu den falschen Großeltern Oma und Opa sagen.

Das heißt, dass jedes 10. Kind ein Kuckuckskind ist und auch annähernd jede 10. Mutter ihrem Partner und dessen Eltern ein Kind untergeschoben hat oder noch unterschieben wird.

Jedes Jahr verjähren so an die 8.000 mögliche Straftaten nach §200 StGB ohne jemals in die Gerichts- und Kriminalstatistik einzugehen. Die Statistik Austria weist seit 1975 keine einzige Verurteilung wegen Kindesunterschiebung aus.

Vaterschaftstests schon bei der Geburt würden viele spätere Zweifel ausräumen helfen. Die im Beitrag wiedergegebene Meinung zur sozialen Vaterschaft die die biologische ersetzt schafft da keine Abhilfe und zeigt auch das Problembewusstsein der Kindesunterschiebung.

Artikel aus der Ärztezeitung:
http://www.aerztezeitung.de/suchen/?sid=331551&query=kuckuckskind

  • likes, 5 dislikes

Link to this comment:

Share to:

Top Comments

  • gerade mal einer von 10 fällen... das ist schon zuviel. wobei die schätzungen da auch teilweise höher liegen. man muss bei dieser diskusion im auge behalten, dass mindestens jeder zehnte mann nach strich und faden verarscht wird, und die kinder sind in diesen fällen auch betroffen, durch die lüge der frau. jeder mensch darf geheimnisse haben!! aber wenn es darum geht leistungen zu erschleiche und das leben anderer derart massiv zu beeinflussen ist schluss.

  • Vaterschaftstests zerstören Vertrauen? Was soll das denn nun bitte? Hier wird die Kausalität verdreht. Vaterschaftstests werden wegen zerstörtem Vertrauen gemacht, nicht umgekehrt. Beim Fremdgehen nicht zu verhüten ist schon blöd genug. Es dann dem Betrogenen als eigenes Kind zu verkaufen ist auch noch gemein und hinterlistig. Ein Hoch auf dieses neue Gesetz.

see all

All Comments (58)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • @TheBozkurtBoss Exakt, was ich immer schon gesagt habe. Bedenkt man wie einfach es wäre so etwas durchzuführen und wie viele Probleme man damit von vornherein verhindern könnte... Fragt man sich da nicht warum es so nicht ist und weshalb die Medien, die bei jeder Kleinigkeit schreien wie am Spieß, plötzlich ruhig sind?

  • direkt nach der geburt sollte ein dna test gemacht werden , das wäre mehr als gerecht..

  • das ist eine frechheit mit der 2 jahresfrist nach vaterschafts anerkennung.. wenn jemand erst nach 10 jahren rausbekjommt er ist nicht der vater muss er trotzdem zahlen als ob man dann nicht schon genug gestraft wäre..der deutsche stadt einfach nur zum kotzen sowas,,,

  • Wenn ich das Video schaue und die Kommentare lese, dreht sich alles um Mann gegen Frau. Dabei geht es doch eigentlich NUR um die Kinder. Die haben schlicht und einfach das Recht zu wissen wer seine leiblichen Eltern sind.

    Un noch etwas liebe Frauenrechtlerinnen, was ist mit den Zweitfrauen der geschiedenen Vaeter? Von denen spricht naemlich niemand. Die tragen die finanzielle Buerde fuer Kinder mit die nicht ihre sind und unter Umstaenden nicht mal die ihres Partners.

  • @Erdadler Wie meinst du das auf Einfluss und Macht verzichten? Wenn ich Frauen rechte gebe obwohl ich es nicht müsste, dann nehme ich mir ja selbst Einfluss und Macht weg. Wir könnten ja auch die Veranstaltung einer Schwarzer in die Küche verlegen und Frauen zum Zivildienst oder zum Heer verpflichten. Sie könnten ja gar nichts dagegen tun. Oder meinst du, dass das Spiel so gesteuert ist, dass ein Mann ohne solche Meinungen gar nicht mehr nach oben kommt?

  • @pyctus Stimmt, aber das alles geschieht nur, weil sie dem Drängen des anderen Geschlechts nachgeben...denn keiner verzichtet aus Großherzigkeit freiwillig auf "Einfluss und Macht"! Ich bin auch dafür, dass alle gleich behandelt werden! Problem: "Frauenrechtlerinnen" alà Alice Schwarzer wollen gleiche Rechte, aber nicht gleiche Pflichten! Daher ist das ne Witzveranstaltung!...hab noch nie Frauen für ihre VERPFLICHTUNG zum Zivildienst oder zur Bundeswehr demonstrieren sehen! Touchè! ha!;)

  • @Erdadler Sicher, aber Quotenregelungen müssen ja auch beschlossen werden und ich gehe mal davon aus, dass die Mehrheit der Parlamentarier Männer waren. Sieht man sich die katholische Kirche an: Beschließen die heute Frauen zu Priestern zu weihen, dann haben sie sie morgen auch. Tun sie es nicht, dann passiert auch nichts. Was sollte denn passieren.

  • @pyctus ...nun der Grund, warum es viele Ministerinnen gibt ist ganz einfach: Weil sie Frauen sind und mitnichten Kompetenz vorweisen! Das ist der Frauenquote geschuldet, die nicht auf männliche Entscheidung fusst...aber wir sehen ja wohin das führt...wenn die dümmeren Männer sich gerne von Frauen dominieren lassen: Bitte gern!^^

  • @Erdadler Das war der Grund warum ich mein Studium beendet habe. Im Grunde würde nur eines helfen, dass wir volle Pulle zusammenhalten und einen Wandel erwzingen. Denn passend reden wir von FamilkienministerIN. Welcher Mann hat sie denn dorthin gesetzt, dass sie die Klappe aufreißen kann? Und damit sind wir wieder bei dem Satz wir müssen uns selbst die Schuld geben.

  • @pyctus ...jupp...man will ja nich als Obermacho dastehen, aber gesetzlich (ich kenn mich aus) sieht es so aus, dass sowohl im Landes- und Bundesrecht Frauen bevorzugt werden und mehr noch...sogar die Verfassung benachteiligt Männer: Art. 12a GG! Das Schul- und Universitätssystem ist z.B. fast komplett auf Frauen ausgerichtet...daher gibt es auch mehr Studentinnen als Studenten. Die damalige Familienministerin von der Leyen bestätigte dies, grinste und tat natürlich weniger als nichts!

Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more