Ingenieure der Technischen Universität Dortmund entwickeln ein Messsystem, das die europäischen Stromnetze in Echtzeit überwachen soll. Damit sollen die Netzbetreiber schneller auf Störungen reagieren und Stromausfälle vermeiden können. Messgeräte sollen über GPS europaweit verbunden und an einen Zentralcomputer angeschlossen werden. Der Rechner vergleicht die Werte, registriert Schwankungen und warnt die beteiligten Länder vor Stabilitätsproblemen. Derzeit ähnelt das europäische Stromnetz noch einem "Flickenteppich". Jeder Netzbetreiber ist nur für seine eigene Region zuständig, die Kommunikation läuft über Telefonate. Kommt es in einem Netz zu einer Überlastung, können auch andere Netze wie bei einem Dominostein-Effekt zusammenbrechen.
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