Sie haben schon viel erreicht. Nach 2 jährigem Widerstand gegen das Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue hat die Bürgerinitiative „kohlefreies Mainz Ende 2008 viele starke Partner hinzugewonnen. Sie hat nun auch die Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden mit in ihren Reihen. Die Mainzer CDU, eigentlich Mitinitiator eines modernen Steinkohlekraftwerks, hatte auf einem Sonderparteitag im März 2008 ihre Kehrtwende vollzogen. Sie hatte erkannt, dass das 1,2 Milliardenprojekt wirtschaftlich auf wackeligen Beinen steht.
Die Kraftwerke Mainz Wiesbaden haben für ihre Kohleanlage einen positiven Vorbescheid erhalten. Auf der Ingelheimer Aue ist offiziell mit dem Bau begonnen worden. Dennoch hoffen die Kohlekraftwerksgegner das Projekt noch kippen zu können. Darum haben sie diese Demonstration zu der Zeit organisiert, in der Kommunalwahlen bevorstehen.
Das Bündnis gegen Kohlekraftwerk baut auf die Aufklärungsarbeit in der Vergangenheit. Aus anfänglich kaum wahrgenommenen Protesten hat sich eine breite Front des Widerstandes verschiedener Gruppierungen gebildet. Zahlreiche Offene Briefe, Appelle und Stellungnahmen hat die Bürgerintitiative an die Verantwortlichen bei der Kraftwerke Mainz/Wiesbaden und in der lokalen Politik gerichtet. Ärzte aus der Region, Wirtschaftswissenschaftler und Professoren untermauern ihre Argumente gegen das Projekt..
Bereits in 2 großen Demonstrationen haben die Kohlkraftwerksgegner ihren Widerstand gegen den Kohleklotz deutlich gemacht. 2008 haben sie 60 tausend Einwendungen gegen den Kohlekraftwerksbau eingereicht.
Der Aufklärungsarbeit der Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz ist sicher auch zu verdanken, dass es seit Frühjahr 2008 in MZ u Wiesbaden eine breite politische Mehrheit gegen das Kraftwerk gibt. - Lt einer Umfrage lehnen 83% der Mainzer und Wiesbadener Bevölkerung inzwischen das Kraftwerk ab.
Haha, das ich net lache.
Zurück zur atomkraft oder fresst grass ihr grünen!
den atommüll könnte man ja in Afrika endlagern.
TimBuktu666 2 years ago