Wohlüberlegtermaßen benutze ich den Ausdruck Wechselverhältnis. Erstens ist es immer das Kind im Menschen, welches das Alternde und Absterbende lebendig erhält. Zweitens muß das Keimhafte und damit Ewige immerdar seinem Bewußtsein gegenwärtig bleiben, und das heißt praktisch: immer erneut meditiert werden, auf daß die Ausgestaltung auf rechte Weise fortschreite. Das bedeutet das Gebot täglichen religiösen Kults in irgendeiner Form, dessen nur Oberflächliche entraten können; daher die Stärkung, welche alle, die sich darauf verstehen, aus ihm schöpfen. Je mehr der Mensch vom Zeitgeschehen bedrängt und fortgerissen wird, desto dringender benötigter Verankerung in seinem Ungeborenen.
Link to this comment:
All Comments (0)