Am Ende des Zweiten Weltkrieges tauchte eine NS-Fimrolle auf, die das Leben im Warschauer Ghetto aus dem Jahre 1942 dokumentierte. Für lange Jahre danach waren diese Aufnahmen die Grundlage für das Bid, das man sich über das Leben der Juden im Warschauer Ghetto machte.
Viele Jahre danach tauchte plötzlich eine weitere NS-Filmrolle auf, die teilweise ganz andere Aufnahmen aus dem Warschauer Ghetto zeigte. Es wurde das Leben von reichen Juden dargestellt, wie sie tanzen, feiern, gesellschaftliche Abende veranstalten usw. Anscheinend wollten die NS-Filmmacher den Kontrast zwischen den armen und reichen Juden für Propagandazwecke nutzen.
Nun sind zum ersten Mal die gesamten Filmaufnahmen, also beide NS-Filmrollen, in einem Film zu sehen. Neben der Darstellung der Juden im Warschauer Ghetto werden auch deutsche Kameraleute interviewt, die die Aufnahmen damals machten.
Quelle: http://www.afilmunfinished.com/
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