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Hin & Weg | Mein Dresden ein Urlaubstag mit einem Touriste

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Uploaded by on Apr 14, 2009

Roger Behling kommt aus Pomerode in Brasilien. Der 26-Jährige hat sich auf seiner Deutschlandreise einen Tag Zeit genommen,die sächsische Landeshauptstadt Dresden zu besuchen.
Verständigungsprobleme hat Roger Behling in Deutschland wohl kaum. Seine Sprachkenntnisse kann er zu Hause im brasilianischen Pomerode ständig trainieren,denn Pomerode ist eine zu großen Teilen deutschsprachige Gemeinde. Viele der Einwohner haben deutsche Vorfahren. So wie auch Roger Behling. Wegen seiner deutschen Wurzeln interessieren ihn Kultur und Menschen in Deutschland. Bei seinem ersten Besuch hat er sich Dresden als Ziel ausgesucht.
Aussichten von einem weltweit bekannten Monument
Durch die Dresdner Altstadt steuert der Brasilianer geradewegs auf eines der bekanntesten Monumente der Stadt zu,die Dresdner Frauenkirche. Der berühmte Kuppelbau entstand im 18. Jahrhundert. Ende des zweiten Weltkriegs wurde er zerstört. Mehr als 40 Jahre blieb seine Ruine als Mahnmahl im Stadtzentrum stehen und sollte an die Zerstörung Dresdens erinnern. Erst 1994 begann der Wiederaufbau,der nach elf Jahren beendet war. Heute kann man die evangelisch-lutherische Kirche täglich zu festgelegten Zeiten von innen anschauen. Oder auf die Aussichtsplattform in 67 Meter Höhe klettern. So verschafft sich Roger Behling einen ersten Überblick über die Stadt: Hier hat man wirklich einen wunderschönen Blick über Dresden. Da sieht man die Neustadt von Dresden und hier links ist die Altstadt mit den alten Gebäuden.
Beiendruckende Kunstwerke aus kostbaren Materialien
Seine nächste Station ist das Neue Grüne Gewölbe im Residenzschloss. Das Museum nennt sich selbst auch eine der reichsten Schatzkammern Europas. Hier staunt der Brasilianer über Kunstwerke aus Gold,Silber,Edelsteinen und anderen kostbaren Materialien. Mehr als 1000 Ausstellungsstücke von der Renaissance bis zum Klassizismus sind in den zehn Museumsräumen zu sehen. Besonders beeindruckt ist Roger Behling von einem Kirschkern,in den 185 Gesichter geschnitzt sind. Durch eine Lupe kann man sie betrachten.
Barockes Dresden lebensecht
Schließlich macht der Brasilianer einen Ausflug in die Barockzeit. Im Stadtteil Dresden-Reick befindet sich das so genannte Panometer. Ein alter Gasspeicher beherbergt ein 360-Grad-Riesenpanorama von Dresden im Jahr 1756. Es ist ein Werk des Berliner Künstlers Yadegar Asisi,das die barocken Sehenswürdigkeiten wie Schloss,Frauenkirche und Neumarkt in der Elblandschaft zu neuem Leben erweckt. 105 Meter lang und 27 Meter hoch ist das Panoramabild,bevölkert von Menschen,die ihrem Alltag nachgehen. Das ist ja ein Blick in die Vergangenheit. Sogar die Tageszeiten wechseln hier ,staunt Roger Behling. Denn Lichteffekte und Hintergrundgeräusche wie Stimmengewirr oder der Ruf eines Nachtwächters perfektionieren die Illusion der barocken Stadt.

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Travel & Events

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