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Der Fall: Anne Frank 1/5

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Uploaded by on Jan 3, 2010

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 als zweite Tochter von Otto Frank und Edith Frank, geb. Holländer, in der Klinik des Vaterländischen Frauenvereins in der Eschenheimer Anlage in Frankfurt am Main geboren. Diese Klinik wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Anne lebte bis zu ihrem zweiten Lebensjahr im Haus Marbachweg 307 und wohnte daraufhin in der Ganghoferstraße 24 (beide im Stadtteil Dornbusch). Die Familie lebte in einer assimilierten Gemeinschaft von Juden und anderen Bürgern und die Kinder wuchsen mit katholischen, protestantischen und jüdischen Freunden auf. Die Franks waren Reformjuden, die viele Traditionen des jüdischen Glaubens bewahrten, aber nur wenige Gebräuche pflegten. Edith war der gläubigere Elternteil, während Otto, der im Ersten Weltkrieg als Offizier aktiv war und nun als Unternehmer arbeitete, sich mehr um die Bildung seiner beiden Töchter kümmerte. Er verfügte über eine umfangreiche Bibliothek und animierte die Mädchen zum Lesen. Anne musste sich ständig mit ihrer drei Jahre älteren Schwester Margot vergleichen lassen. Margot galt als gutmütig, vorbildlich und zurückhaltend, während Anne vielseitig interessiert und lebhaft, aber auch oft extrovertiert und impulsiv war und sich gegenüber Margot benachteiligt fühlte. Bevor die judenfeindliche Politik der Nationalsozialisten ihr junges Leben in Unruhe brachte und schließlich völlig zerstörte, lebte sie unbeschwert mit ihrer Familie und ihren Freunden in Frankfurt. Sie konnte auch ihre Großmutter, Ottos Mutter, in Basel besuchen. Im Jahr 1931 zog diese mit Annes Tante Helene (Otto Franks Schwester, genannt Leni) mit den Kindern Stephan und Bernhard nach Basel, wo Ihr Mann 1929 die schweizer Vertretung der Opekta eröffnet hatte.
Als die NSDAP am 13. März 1933 wenige Wochen nach Hitlers Machtergreifung bei der Kommunalwahl in Frankfurt die Mehrheit erreichte, kam es sofort zu antisemitischen Demonstrationen. Otto Frank, der stets einen sicheren Blick für die Zukunft hatte, sah große Probleme auf seine Familie zukommen, und die Eltern fragten sich besorgt, was wohl passiere, wenn sie weiter in Deutschland blieben. Später in diesem Jahr zog Edith mit den Kindern nach Aachen zu ihrer Mutter Rosa Holländer. Otto blieb zunächst in Frankfurt, erhielt dann jedoch von Robert Feix das Angebot, eine Niederlassung der Opekta in Amsterdam aufzubauen. Er zog in die Niederlande, um die Geschäfte zu arrangieren und alles für die Ankunft seiner Familie vorzubereiten.

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All Comments (64)

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  • @hammertitten

    aber es ist unverschämt zu behaupten das millionen von unschuldigen menschen nicht gestorben wären.

  • @LauraUnbreakable93

    In deutschen Schulen lernst du nur scheisse über die NS Zeit...

  • @Livio44

    geh mal in die schule und lern was, von wegen das alles sei nicht passiert, wie dumm du bist.

  • der spiegel ach ja war da etwas mit hitler's tagebuechern,ha!!!

  • livio44 wenn man dir sagt spring vom kölner dom würdest du das dann machen?du glabst auch wirklich alles was man dir sagt oder erzählt...nie in der schule aufgepasst...ausserdrm sind dann alle bilder die es darüber gibt gefälscht denk mal drüber nach das gilt für alle die wie livio44 denken

  • Im TV war neulich eine Doku über Anne Frank, dort hieß es am Anfang: Das Buch wurde erst Jahre nachdem Krieg geschrieben… daher ist der Begriff Tagebuch völlig verfehlt!

    Ich könnte heute kein Tagebuch für 2007 oder 2008 Schreiben… außer mit sehr viel Phantasie, aber das haben Juden ja, sieht man gut an Hollywood :P

  • @MemoryMan1964 aber du hast recht, leicht zu verwchseln.

  • @MemoryMan1964 das war anders rum gemeint

  • @Livio44

    DICH MÜSSTE MAN VON YOU TUBE VERBANNEN - UND ZWAR FÜR IMMER ! ! !

    IN DEUTSCHLAND WÄRE DIESE AUSSAGE STRAFBAR ! ! !

  • Hört doch mal auf mit diesem Verschwörungsscheiß. Der Holocaust ist nicht war, das Tagebuch ist nicht echt, die KZs hatt es nie gegeben....ja,ja, diese Behauptungen sind die wahre Verschwörung.

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