Nach 10 Jahren wurde bei der Petersberg II-Konferenz wieder über die Zukunft von Afghanistan gesprochen. Es sollte um die friedliche Zukunft Afghanistans gehen. Tatsächlich ging es aber um eine Neujustierung des Krieges und um die zivil-militärische Zusammenarbeit mit den NGO, die für die Ziele des Militärs missbraucht werden sollten.
Die vielen zusammengeschlossenen Gruppierungen protestierten gegen Peterberg II, nicht weil die Regierungen und Organisationen miteinander redeten -- schließlich ist es eine alte Binsenweisheit, dass direkte Gespräche zu guter Verständigung führen können -- nein, der Protest fand statt, weil nicht für friedliche Lösungen in Afghanistan gerungen wurde, und es geradezu offensichtlich war, dass es nicht zu dem notwendigen Paradigmenwechsel kommen würde: Weg von der einseitigen Gewaltorientierung zu echten Friedensgesprächen mit den Taliban. Jeder, der sich ein wenig näher mit dem Krieg in Afghanistan beschäftigt, wird feststellen: „Es ist nichts gut in Afghanistan", wie Margot Käßmann es einmal prägnant ausdrückte.
Deshlab fordern wir die Besatzter abzuziehen und die Unterjochung des Afghanischen Volkes und des ganzen nahen und mittleren Ostens durch Islamisten durch reparationszahlungen an diese zu fördern.
MrIronfawks 2 months ago