„Lebensschützer": Die gescheiterte Trauer

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Uploaded by on Sep 20, 2010

Am 18. September versammelten sich einige Hundert christliche Fundamentalisten am Alexanderplatz, um in einem Schweigemarsch an die abgetriebenen Föten zu erinnern. Doch von Beginn ihrer Veranstaltung an wurde die heilige Menge aus mehr Alt als Jung immer mehr in die Enge getrieben, von mehr Jungen als Alten. Einige der weißen Kreuze landeten in der Spree.

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News & Politics

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Top Comments

  • @RazorbackGermany Ich gebe Dir zu 100% Recht. Wenn man, wie häufig im Internet von einigen Leuten liest "Ich bin gegen Abtreibung, denn ich bin Christ." sind das Argumente, die schon fast nerven; denn es gibt genügend Gründe abseits der Religion gegen die Abtreibung zu sein (auch für Gläubige)!

    Trotzdem finde ich solche Demonstrationen generell sehr gut, egal von wem.

    An den Uploader: Mit Fundamentalismus hat das nichts zu tun, eher mit Humanismus.

  • Dieses Jahr waren es fast 2000 Teilnehmer, so viele wie nie zuvor! Aber einige Hundert klingt besser aus eurer Sicht! ;o)

    Wann demonstriert ihr mal gegen den homophoben Islamismus? Oder werft ein paar Korane in die Spree?

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All Comments (21)

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  • Ich bin Atheist auch für ein Abtreibungsverbot. Ich finde es schlecht, wenn Christen Anti-Abtreibungsdemonstratione­n in reine Glaubensdemonstrationen umwandeln. Ich würde mich gerne mal bei einer Demo gegen Euthanasie starkmachen, aber alleine der Name "1000 Kreuze" ist schon abschreckend genug für Athisten. In Amerika gibt es den jährlich stattfindenden March for Life, welcher extrem Teilnehmerstark ist und wo Christen nur eine von vielen Gruppen sind...sowas bräuchte man hier in Deutschland.

  • Die Kindstötung ist mindestens genau pervers wie die Genitalverstümmelung von jungen Frauen.

  • Es ist unglaublich wie der Mob auf der Strasse versucht anderen Menschen seine legitimen demokratischen Anrechte streitig zu machen . Argumente scheinen definitiv nicht vorhanden zu sein , ansonsten würde man andere Bilder sehen als von hysterisch kreischenden Leuten und dumme Phrasen , auch das Kreuze in die Spree werfen ist wieder einmal mehr nur ein Zeichen der Hilflosigkeit und mangeldender Argumente.

  • Das Wegwerfen von Kreuzen in die Spree ist Entwendung fremden Eigentums und erfüllt damit den Strafbestand des Diebstahls. Der Aufruf "1000 Kreuze in die Spree" ist somit ein Aufruf zur Straftat.

    Ich habe an diesem Marsch für das Leben auch teilgenommen und war auch schon in anderen Städten bei Demonstrationen für das Lebensrecht dabei. Die Sprüche der linksradikalen (teils blasphemisch, teils lächerlich) sind überall die gleichen.

  • Ich begreife den Sinn der Gegendemonstration nicht. Wer eine andere Meinung bezüglich Abtreibung hat als ich darf trotzdem für diese Meinung demonstrieren. Die Gesetz wird es deswegen trotzdem nicht geändert. Und ich teile meine Meinung diesbezüglich lieber in Argumenten mit als mit Trillerpfeife und Ausbuhen.

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