Ende des Spitzel-Staates: 20 Jahre nach Sturm auf Stasi-Zentrale

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Uploaded by on Jan 15, 2010

Der Sturm auf die Stasi-Zentrale in Berlin am 15. Januar 1990 besiegelt das Aus des verhassten Bespitzelungsapparates. Tausende Demonstranten drängen in das Gebäude. Offenbar hat die Stasi die Stürmung teils selbst inszeniert. AFPTV blickt zurück auf das Ereignis - und das Leben einer Frau, die nach 20 Jahren Spitzel-Tätigkeit als IM mit der Stasi brach.

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News & Politics

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  • Die Frau war vor kurzem auf unserer schule und hat einen vortrag über ihr leben gehalten. am ende durften wir als schüler natürlich fragen stellen. ich hab sie gefragt, warum sie 20 jahre lang gebraucht hat um zu dieser erkenntnis zu kommen. naja ihr wisst ja wie sie geantwortet hat...

    PS: die frau ist erst 1989 aus der sed ausgetreten...

    äußerst merkwürdig...

  • @eltfell : Wenn man sich selbst einredet, dass das eigene Handeln das richtige ist (allgemein gesagt, das kann auf alles mögliche bezogen sein), dann kann ein solcher Prozess durchaus viele Jahre dauern. Ich bin auch schonmal 4 Jahre lang auf einer Schiene gefahren, die ich heute sehr verachte. Hier kommt ja auch noch dazu, dass sie als Spitzel nicht einfach so sagen kann "so ich hör auf", sondern sie ist in der Rolle gefangen. Da kämpft man dann mit sich selbst.

  • was da aus dem fenster fliegt waren reiseanträge für mitarbeiter des mfs. komischerweise gelangte nur ein winzig kleiner teil dieser "demonstranten" in räume wo sie wirklich akten finden konnten und dort gezielt nur einige rausnahmen. die anderen wurden komischerweise in völlig unwichtige bereiche geführt. wieso sollte das mfs sowas selbst genau so inszenieren? die frau is echt noch besser kein wunder, daß sie die eigentlich nicht haben wollten, jetzt noch geld damit machen, sowas verlogenes...

  • Höchst intressant was manche USER so alles wissen. Donnerwetter!!!

  • die frau gehört bestraft! erst für die stasi arbeiten und dann auch noch damit geld verdienen - komischer lebensweg

  • ob das alles so stimmt was in den Akten steht?

    Es wurde doch immer in der DDR schön geschrieben.

  • "Ich brauchte 20 Jahre, bis ich begriff, daß ich in einem Polizeistaat lebe" - es ist zum totlachen. Ein paar Millionen Arbeiter und Bauern haben weniger lang gebraucht für diese Erkenntnis - auch ohne selbst beim VEB Horch, Guck und Greif mitgemacht zu haben.

  • jeder schreibt heutzutage ein buch zur aufarbeitung seines lebens.^^ wohl eher zur geldmacherei.

    ich lache, ich kann das einfach nicht glauben: man bespitzelt 20 jahre lang und plötzlich bricht man mit der stasi, um dann nach der wende stasi-beauftragte zu werden um ihre alten kollegen zu finden.

    na ja, das kommt mir jetzt so vor, vielleicht ist es so wie sie sagt, komisch finde ich es trotzdem.

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