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Debatte: Gibt es Gott? - 9/9 - William Lane Craig gegen Michael Schmidt-Salomon

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Uploaded by on Aug 5, 2009

Debatte zwischen dem christlichen Theologen, Philosophen und Kreationisten William Lane Craig und dem atheistischen Humanisten und Philosophen Michael Schmidt-Salomon über die Frage: Gibt es Gott?

Craig bringt seine typischen Argumente für die Existenz Gottes, die Schmidt-Salomon treffsicher kontert. Meiner Meinung nach schlägt sich Schmidt-Salomon deutlich besser, als Craigs Gegner aus anderern Debatten und geht als Sieger aus der Debatte heraus.

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Top Comments

  • und wieder einmal ein gläubiger vaporisiert :) 5*

  • William Lane Craig bringt seit mindestens zehn Jahren immer wieder den selben Quatsch - es gibt eine Debatte zwischen ihm und dem Oxonian Wissenschaftler Peter Atkins von 1991und auch eine neuere mit Christopher Hitchens. In jeder dieser Debatten wird ihm haarklein auseinandergesetzt, wo und wie er sich irrt. Er ignoriert jedes Argument und bringt in der nächsten Debatte den selben Stuss unverändert wieder. Die Definition von vernunftresistent. Michael Schmidt-Salomon hat wunderbar argumentiert.

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All Comments (170)

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  • @erzkonservativ

    War das Thema nicht die Grundlage der Moral? Was macht etwas "human"? Was macht etwas moralisch? Was ist die atheistische Grundlage, um überhaupt sinnvollerweise moralische Aussagen zu machen? Die Bibel ist nicht die ontologische Grundlage der Moral, sondern Gott. Du appelierst in deinem Beitrag an irgendeinen Standard. An welchen? Deswegen ist MSS auch unehrlich. Die ganze Fragestellung ist eine Abstraktionsebene höher angesiedelt.

  • @SensusDivinitatis7

    Wenn man die Bibel als moralisches Fundament nehmen würde müssten ungehorsame Kinder gesteinigt werden (5. Mose 21,18-21), wer am Sonntag arbeitet ebenfalls gesteinigt (4. Mose 15, 32-36), ebenso homosexuelle gesteinigt (3.Mose 20,13)

    Zum Glück haben die humanen Gesellschaften von heute ihre moralischen Wert NICHT aus der Bibel. Die Menschrechte die wir heute haben mussten gegen die Kirchen erkämpft werden.

  • @erzkonservativ

    zu der objektiven Moral: Weil es nicht einzusehen ist, wie in einer atheistischen Welt es irgendeine ontische Grundlage von Moral geben kann. Worin soll die bestehen? Was macht etwas zu einem "du musst" oder "du sollst"? Auf welchen ontischen Referenten kann man verweisen? Die meisten Atheisten postulieren einfach ad hoc irgendetwas als gut, wie etwa das menschliche Wohlergehen.

  • @erzkonservativ

    Logik bezeichnet das formal gültige Schließen. Craigs Argumente sind formal gültig. Ferner sind sie nicht willkürlich, da er seine Position begründet.

    - ewig = nicht gleich unbewegter Beweger? richtig, aber dass sagt Craig auch nicht

    - die Ursache des Universums ist für Craig persönlich, weil ansonsten nur abstrakte Objekte wie Zahlen infrage kommen, die aber nichts versachen können. Wenn die Ursache immateriell ist, dann persönlich.

  • @MrDome777 Ja, Religion kann als Machtinstrument benutzt werden. Des Königs Macht ist nur weltlicht. Sieht der König und seine Machtrepresentanten nicht was man Verborgenen gegen ihn macht kann er wenig machen.

    Aber mit der Erfindung Gottes der einen immer beobachtet und die Gedanken von einem hört muss man sich immer und überall zusammenreissen.

    Eine enorme Machterweiterung... für die die die Religion kontrollieren

  • @Concordanzus Wenn man nicht an Gott glaubt und "gut" handelt, dann weil man vom gut handeln überzeugt ist und nicht weil man Angst vor der Hölle hat oder das tut was einem befohlen wird.

    Dementsprechend Zitat "wenn es keinen GOTT gibt, dann dürfen wir auch morden und totschlagen" Zitat Ende. würden somit dies auch nur die Gläubigen betreiben.

  • @SensusDivinitatis7 Craigs argumentiert nicht logisch, in seiner Argumentation setzt er willkürlich Dinge als gegeben.

    z.B.:

    - Dass etwas als unbewegter Beweger hinzunehmen ist, sobald man es als ewig definiert. Wie kommt er darauf?

    - Dass ein unbewegte Beweger ein persönlicher Gott sein muss. Wie kommt er darauf?

    - Dass wenn es objektive Moral gäbe, dass diese gottgegeben sein muss. Wie kommt er darauf?

  • Wer eine Debatte sehen möchte, die philosophisch tiefgründiger und vor allem ehrlich ist, sollte sich die Craigs Auseinandersetzung mit dem Oxforder Philosophen Peter Milican angucken. Wer meint das Schmidt-Salomon Craig "zerstört" hat, offenbart nur sein eigenes Unwissen bzgl. des Wesens deduktiver Argumente. Schade, dass man seine Rhetorik nicht durchschaut, und offensichtlich auch nicht die logische Struktur seiner Argumente erkennt.

  • Danke fürs Hochladen!

    Persönlich bin ich ja der Meinung Craig war besser. Es ist immer leichter Argumente anzugreifen als selber welche zu finden und zu verteidigen. Vor allem in der Muttersprache. Aber man sieht schön, dass am Ende alles wieder auf die Theodizee hinausläuft.

  • @europeanmichel: Geben dir die Krishna( Gottes )bewußten recht! Eine Welt die weiß das es Gott gibt und dadurch die Religionen auflöst ist das bestreben der Spirituellen! Wenn es nicht klappen sollte wissen wir ja warum wir hier sind! Weil wir hier sind um zu lernen was es bedeutet zu lieben auf materieller Ebene! Doch das größte Problem besteht noch zu überwinden! Die Scientologen, die Institutionen und der verhehrende Konsumwahn! Aber ich bin zuversichtlich! ^^

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