Die Himba sind Nomaden, die seit dem 15. Jahrhundert als Viehzüchter durch das heutige Namibia und Angola wandern. Ihre Kultur ist reich an Geschichten, Liedern und Sagen, ihre soziale Struktur und ihr Zusammenhalt eng und familiär.
Das Nomadenvolk der Himba hat eine reiche Kultur mit vielen Geschichten, Liedern und Sagen. Diese Kultur hat Vertreibungen, Dürren und Kriege überstanden und viele der Himba leben heute noch wie vor Hunderten von Jahren. Ihr Leben ist geprägt von immer wiederkehrenden Riten, Traditionen und Tätigkeiten, wie ein stetig dahinfließender Fluss. Ihr Leben verläuft gemächlich, Zeit hat keine Bedeutung, das tägliche Leben bestimmen Jahreszeiten, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Bei ihnen scheint alles zu fehlen, was wir nach westlichen Maßstäben für ein erfülltes und glückliches Leben zu brauchen meinen. Und dennoch sind die Himba reich: reich an Lebensfreude, an familiärem Zusammenhalt, an Traditionen und funktionierenden sozialen Strukturen.
Der Film ist eine Hommage an dieses Leben, an die Langsamkeit, an das Verweilen. Ein Film, der Zeit braucht, der Sehgewohnheiten hinterfragt und stellenweise aufbricht.
Regie: Martin Leuze
Musik: Sebastian Studnitzky
i like this very much
shahsameer63 5 months ago
Ein ausgezeichneter Film ! Bitte mehr davon !!!
Nosferatusrevenge 2 years ago