1. Der Herr bricht ein um Mitternacht;
jetzt ist noch alles still.
O Elend, dass schier niemand wacht
und ihm begegnen will.
2. Er hat es uns zuvor gesagt
und einen Tag bestellt.
Er kommt, wann niemand nach ihm fragt,
noch es für möglich hält.
4. Wer waltet als ein kluger Knecht
im Hause so getreu,
dass, wenn der Herr kommt, er gerecht,
und nicht zu strafen sein?
5. So wach denn auf, mein Geist und Sinn,
und schlummre ja nicht mehr.
Blick täglich auf sein Kommen hin,
als ob es heute wär.
(gesungen nach der Gotteslobmelodie Nr. 267)
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