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"Kruse ueber Kruse"

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Uploaded by on Sep 30, 2009

Prof. Peter Kruse ueber sich selbst.
September 2009

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People & Blogs

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All Comments (6)

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  • @frenchmanfresh1 Oh je, das war vor 2 Jahren. Allerdings hat mich das Thema 'Dekontextualisierung' weiterverfolgt. Dekontextualisierung bedeutet das Übergehen von Nähe- in Distanzbeziehungen und ist das Hauptthema der Gegenwart.

    Mehr dazu auf wolfgang-pfeifenberger.de

  • @cynocephalusw Interessant...aber was sind denn die Folgen der Dekontextualisierung? Und was wäre deiner Meinung nach die Lehre aus dieser vermeintlichen Erkenntnis?

  • Dostojewski greift das Motiv in seinem Kurzroman "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" auf, Robert Musil kreist in seinem "Mann ohne Eigenschaften" immer wieder um dieses Thema. Wenn man Dekontextualisierung und ihre Folgen erst einmal sieht, sich also Augen eingepflanzt hat ( wie Nietzsche sagt) dann sieht man sie überall.

  • Diese Explosion kann aber nicht unendlich weitergehen, sondern stößt an Grenzen, die durch Wärme im System, d.h. ungerichtete Phänomene bewirkt wird. Peter Kruse spricht von fehlender Bewertung und Bedeutung im Netz. Die Wärme im System konterkariert die Entstehung von Beidem. Beliebigkeit ist die notwendige Folge von hochgradiger Dekontextualisierung. Siehe auch Dostojewski und Musil.

  • Ein Grundmuster der Evolution ist die sogenannte Dekontextualisierung. Kontext bedeutet Nähebeziehung. Durch Einführung einer vermittelnden Schicht wird die Nähebeziehung in eine

    Distanzbeziehung überführt.

    Die kaledonische Krähe erreicht ihre Beute nicht mehr direkt mit ihrem eigenen Schnabel, sondern mit der Hilfe eines selbst erzeugten Werkzeuges. Dieses Ablösung vergrößert den Problemlösungsraum enorm. Die heutige Technologieexplosion ist eine Dekontextualisierungsexplosion­.

  • ich gratuliere dir zu diesem video

    und

    danke schön.

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