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Lorelei...Max Biundo und der "Blankenlocher Zartchor" unter der Leitung von Pia Biundo

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Uploaded by on Jun 28, 2010

In Mimis "Blankenlocher Kulturhalle" anläßlich ihres 85 *Tages
Melodie - Melodie - Melodie - Friedrich Silcher, 1837 (1789-1860)

Heinrich Heine, 1822 (1799-1856)
1. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin,
Ein Märchen aus uralten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt,
Im Abendsonnenschein.

2. Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr gold'nes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar,
Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewalt'ge Melodei.

3. Den Schiffer im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn,
Und das hat mit ihrem Singen,
Die Loreley getan.




1. Ignoro, quid id sibi velit,
Tristissimus cur sim,
Antiqui aevi fabellam
Cur saepe volverim.
Vesperascit et frigescit,
Et Rhenus leniter it,
Cacumen montis lucescit,
Dum Phoebus occidit.

2. Sedet in summo montis
Virgo pulcherrima,
Auro nitet gemma frontis,
Se pectit auricoma.
Aureolo pectine pectit,
Carmen canens procul,
Mirandum id habet modum
Nec non virilem simul.

3. In cymba navitam mille
Angores feri tenent,
Non videt scopulos ille,
Ocli non si sursum vident.
Opinor undas devorare
Nautam cum navicula,
Effecit solo canendo
Lurleia id dea.

Tr. Frank 1998
1. I cannot determine the meaning
Of sorrow that fills my breast:
A fable of old, through it streaming,
Allows my mind no rest.
The air is cool in the gloaming
And gently flows the Rhine.
The crest of the mountain is gleaming
In fading rays of sunshine.

2. The loveliest maiden is sitting
Up there, so wondrously fair;
Her golden jewelry is glist'ning;
She combs her golden hair.
She combs with a gilded comb, preening,
And sings a song, passing time.
It has a most wondrous, appealing
And pow'rful melodic rhyme.

3. The boatman aboard his small skiff, -
Enraptured with a wild ache,
Has no eye for the jagged cliff, -
His thoughts on the heights fear forsake.
I think that the waves will devour
Both boat and man, by and by,
And that, with her dulcet-voiced power
Was done by the Loreley.
Max Biundos Wunschkonzert ist eine ziemlich lebendige Angelegenheit, es nimmt laufend an Umfang zu.

Auf einem sehr schön und informativ gestalteten Prospekt bietet Max seine Lieder zur Auswahl an.

Zuerst sind da seine eigenen Werke, im Moment ca. 70 Titel, es werden aber monatlich mehr.

Unter der Überschrift „Jetzt wird gecovert" geht es dann mit Liedern aus allen Ecken der Welt und aus allen möglichen Epochen weiter.

Unter den Landesfarben, den Flaggen, werden die Lieder auf der „Liederspeisekarte" aufgelistet.

Los geht es mit der Deutschlandfahne (für die schönen Pionierlieder gibt's auch noch, vielleicht zu einem der letzten Male, die ausgediente DDR-Flagge).

Dann das Sternenbanner, die schöne Ahornblatt-Flagge für Leonards „Suzanne", den Union-Jack für Gebeateltes, für Jaggerlieder und andere britische Songs.

Unter der griechischen Fahne werden die griechischen Lieder, die Max besonders am Herzen liegen, natürlich korrekt in griechischer Schrift aufgelistet.

Brasilianische, spanische und mexikanische Chansons runden das internationale Programm ab.

Aber die Regenbogenfahne kommt auch mit ins Saitenspiel, darunter gehört unter anderem mal wieder zum soundsovielten Male „Er zu mir".

Die historischen Lieder bilden noch mal eine Rubrik für sich; das Kapitel nennt Max „Volksgetümmel". Volks-und Wanderlieder, mal ganz anders als sonst interpretiert. Aber nicht soviel anders als dass man nicht mitsingen könnte.

Ganz zum Schluss gibt's es dann noch die Überschrift "Gute Nacht"; die ist den Einschlafliedern gewidmet und sollen die Zuhörer zum Schluss als Ohrwurm auf dem Nachhauseweg begleiten.

Fast alle Lieder werden in einer Unterzeile ein wenig beschrieben, außerdem farbig gekennzeichnet, was man inhaltlich in etwa zu erwarten hat.

Also, ganz einfach: die Titel und die Beschreibung der erotischen Lieder sind rot, die der eher melancholischen blau und die tieftraurigen sind natürlich schwarz in der Liederkarte abgedruckt. Bei manchen werden auch alle Farben benötigt um ihren Charakter deutlich zu machen.

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