Ein Brand vergangene Nacht in der Isselburger Innenstadt geht möglicherweise auf das Konto eines Feuerteufels. Eine Zeitungsbotin und ein Zeuge hatten den Brand in dem leer stehenden Eis-Café entdeckt und die Nachbarn geweckt, so die Polizei. Dass die Flammen nicht auf ihre Häuser überschlugen, konnte dank der Feuerwehr verhindert werden. Sie war gegen halb Vier mit einem Großaufgebot ausgerückt.
"Im Einsatz waren die Löschzüge aus Isselburg, Anholt und die Drehleiter aus Bocholt wurde angefordert.", so der stellvertretende Wehrleiter in Isselburg Markus Berent.
Die Rauchwolke war noch aus einigen hundert Metern Entfernung zu sehen. Weil nicht sofort klar war, ob sich noch Menschen in dem Gebäude befinden, wurde der Sirenenalarm ausgelöst. "Ich habe aus dem Fenster geschaut und gesehen, dass aus einem Haus Flammen schlugen", berichtet ein Augenzeuge, der sich die Löscharbeiten anschaute.
Nach rund zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. 13 Nachbarn mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Helfer vom Deutschen Roten Kreuz richteten eine Notunterkunft im Rathaus ein. "Wir haben speziell ausgebildete Helfer, die mit den Leuten sprechen, sie betreuen und dafür sorgen, dass es ihnen gut geht. Wir versorgen sie mit Getränken und wenn es noch länger dauern sollte, mit einem Frühstück, sagt Christian Schweckhorst vom DRK Isselburg.
Das betroffene Haus wurde bei dem Brand nahezu zerstört. Es ist unbewohnbar. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 90.000 Euro. Die Ermittler suchen dringend Zeugen, weil Brandstiftung nicht ausgeschlossen wird. (wmtv-online.de)
das mal ne vernünftige helmlampe bei 3:00
frontmann80 1 year ago