Demenz ist eine Krankheit, bei der zumeist mindestens zwei Personen leiden: Der Betroffene selbst und der Angehörige, der sich dessen Schicksal annimmt. Auf die Betreuung sind Ehepartner, Söhne oder Töchter selten vorbereitet, denn Menschen mit Demenz brauchen in der Regel eine Betreuung und Beaufsichtigung rund um die Uhr. Schnell verlieren sich Angehörige in ihrer Dauersorge um den erkrankten Menschen selbst aus den Augen.
Hier setzt ein Wohnprojekt des ASB Bergisch Land an: Seit Februar 2010 werden in einer Doppelhaus-Villa in Bensberg, die von der Rheinisch Bergische Siedlungsgesellschaft (RBS) umgebaut und saniert wurde, zwei Wohngruppen für demenziell erkrankte Menschen mit einem speziellen Konzept vom ASB betreut.
Ambulant betreute Wohngemeinschaften sind eine noch relativ neue Versorgungsform für Menschen mit Demenz. Die Einbettung der Wohngemeinschaften in ein normales Wohnumfeld und das familienähnliche Leben in einer kleinen Gemeinschaft sollen der Isolation demenziell erkrankter Menschen entgegenwirken und eine Nähe und Halt gebende Betreuung ermöglichen. Zugleich stärkt das Konzept die Betroffenen in ihrer Selbstbestimmung.
Mehr Infos unter www.asb-bergisch-land.de
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