Die Künstlerin MICHAL ROVNER füllt mit ihren Mini-Animationen gleich ganze Bücher. Eine endlose Schleife, symbolisch für eine Menschheit, die auf der Stelle tritt. Michal Rovner stammt aus Israel; ihre Werke sind in den Galerien der ganzen Welt verstreut. Ihr Hauptthema ist der Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser, der direkt vor den Türen ihres Ateliers tobt, zwischen Jerusalem und Ramallah. Michal Rovna begann als Assistentin des amerikanischen Fotografen Robert Frank und vermischt heute archaische mit modernen Technologien. Mit entfremdeten Bildern von Soldaten aus dem ersten Golfkrieg machte sie erstmals auf sich aufmerksam. Heute sind es Menschen, die sie während ihrer Reisen um die ganze Welt filmt, sie dann auf Mini-Papier-Leinwände projiziert oder auf Steine, die sie eigens in der Wüste aufgesammelt hat. Ihre Projektionen in Petrischalen einzusperren, bedeutet für Michal Rovner den Menschen auf die Größe eines Mikroorganismus zu reduzieren. Sie hat ihre eigene Sicht der Menschheit.
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