Miriam Meckel: This object cannot be liked

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Uploaded by on Apr 21, 2010

Keynote von Miriam Meckel auf der re:publica 2010 über This object cannot be liked - über die Grenzen menschlichen Ermessen und das Ermessen menschlicher Grenzen".

"Was geschieht, wenn Profile an die Stelle von Persönlichkeiten treten? Wenn Neigungen und Abneigungen durch Algorithmen errechnet werden? Wenn das Denken der Datenauswertung weicht? Dann überantwortet der Mensch einen wachsenden Anteil seiner selbst an den Computer und beseitigt damit ein Momentum, das Leben menschlich macht: den Zufall."

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  • Interessant.. zu argumentieren dass alles vom Computer erzeugte nur das Ergebnis einer (wie komplex auch immer diese sein mag) Rechenoperation ist fragt sich ob nicht alle menschlichen Entscheidungen, Handlungen auch nur das Ergebnis einer Rechenoperation ist -nur eben noch wesentlich komplexer ...

  • Aus einem Meer von Sprachbrei erheben sich Tautologien, die es schwer bis unmöglich machen, die "starken" Behauptungen zu belegen oder gar zu "beweisen". Auch zeigt sich mal wieder, dass scheinbar das Medium die Botschaft ist; nahezu inhaltsfrei in endlosen Schleifen dreht sich die Rede um sich selbst und wenn sie nicht geendet hat, so meckelt sie noch heute.

  • Verdammt, wo war das und warum war ich nicht dort?! Ahh!!

  • wie oft die ähm sagt -.-

  • ich finde es ziemlich Banane, ob den Vortrag ein Mann oder eine Frau hält - mein Verständnis von Gleichberechtigung. Jedenfalls einer der besten Vorträge, die ich bisher hören durfte

  • ich finde es ziemlich Banane, ob den Vortrag ein Mann oder eine Frau hält - mein Verständnis von Gleichberechtigung. Jedenfalls einer der besten Vorträge, die ich bisher hören durfte

  • ...sich gehen lässt, verteidigt sich damit gegen eine totale Gesellschaft, die auch ihn total vereinnahmen möchte. Sinngebung durch Gesellschaft wird verweigert. Die Welt ist gleichgültig oder indifferent zärtlich in einem. Pochen auf den Zufall bedeutet Protest. Nur die totale Gesellschaft kann den Versuch anstreben, den Zufall abzuschaffen. Von Notwendigkeit statt von Zufall sprechen nur solche, die auf Revolte längst verzichtet haben."

  • Mir ist neulich folgender Textausschnitt untergekommen, der mich an diesen (im übrigen großartigen) Vortrag erinnert hat:

    "Der Zufall ist kein Skandalon, sondern ein verteidigenswertes Privileg in einer scheinbar total manipulierten Welt. Wer sich weigert, die etablierten Spielregeln zu beachten, keine Scheu hat vor dem Vorwurf der Verantwortungslosigkeit, wer Milchkaffee trinkt, wenn ihm danach ist, obgleich es sich in jenem Augenblick nicht schickt, wer also nicht planmäßig lebt, sondern...

  • ähm ähh ... ähm äh... öm öm ähm

  • Das hatte ich auch nicht anders erwartet - wenn das "nur" noch einer etwas weniger förmlichen bescheidenheit weicht, kommen wir ins geschäft!

    Und nein, selbstverständlich würde Frua Prof. Dr. MM Ihren Account in der größten UGC Videoplattform nicht MApeal nennen.. :)

    Beste Grüße und noch freudigen inneren Dialog zur Thematik der Zufallsmodulation [hier sind wir im Bezug auf Ihren Umgang mit dem Begriff übrigens ganz einer Meinung!]

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