Ganz gleich ob Fleischrind, Milchrind, Zweinutzungs, oder Dreinutzungsrasse, alle europäischen Hausrindrassen stammen von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Dem Auerochsen. Schätzungen zu Folge wurde der Auerochse bereits vor über zehntausend Jahren domestiziert. Vor nicht ganz vierhundert Jahren wurde der wilde Auerochse ausgerottet. Weitergelebt hat er seither allein in den Genen unserer zahmen Hausrinder.
Das genügsame Tux-Zillertaler-Rind, ist ein besonders ursprünglicher Rinderschlag aus Tirol. Typisch ist die schwarze Fellfarrbe, mit rotem Aalstrich und roten haarschopf zwischen den Hörnern. Am Schwanzansatz, in der Beckengegend und am Unterbauch zeigen viele Tiere dieser Rasse außerdem weisse Abzeichen. Tuxer- Kühe gelten als sehr kampflustig. In ihrer Heimat ließ man sie darum traditionell in Kuhkämpfen gegeneinander antreten. Zugleich haben die Tuxerkühe aber auch hervorragende Muttereigenschaften und verteidigen ihre Kälber mit hohem Einsatz gegen Gefahren.
Das hübsche Murnau Werdenfelser Rind ist eine alte Landrasse aus Oberbayern. Typisch für diese Rinder ist die attraktive Fellfarbe, die bei einzelnen Exemplaren mal mehr ins Gelbe, mal mehr ins Rote dentieren kann. Das Murnau-Werdenfelser Rind wurde von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2007" erklärt. Es steht in der Roten Liste in der Kategorie 1 (extrem gefährdet)
Durch einen Genmutation, weisen die belgischen Rinder ein übermäßigb starkes Muskelwachstum auf, das getrost als unnatürlich bezeichnet werden kann. In einigen ländern ist die Haltung der Rasse darum verboten.
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