Blickfunk: „Ich habe oft darüber nachgedacht, mit Rap einfach abzuschließen!"
"Ich hörte viele Worte, doch alles leere Versprechen/ Leute, die oft falschen Stolz mit Ehre verwechseln/ Und Leute, die mich hochlobten, sie sahen mich hoch oben/ Doch nach einer Weile merkte ich, sie nahmen bloß Drogen." Dem Bielefelder Rapper „Blickfunk" merkt man vier Jahre nach seinem Erfolg beim Rap.de-Newcomercontest an, dass nicht alles in die Richtung gelaufen ist, die er sich gewünscht hätte. An falsche Leute geraten und zu wenig Weitsicht auf menschlicher und musikalischer Ebene.
Nach schrillen, dummdreisten wie auch clever-humoristischen Texten aus zurückliegenden Jahren, war die Songauswahl für das Pechvogel-Mixtape eigentlich der Schlussakkord, der letzte Vorhang. Der Sound übertrug zurückblickend nicht die Emotionen, die „Blickfunk" alias Dennis Hesse selbst in seiner Vergangenheit erlebt hatte und für Hörer zugänglich machen wollte. Das Ende also für jenen Musiker, dem sein großes technisches Talent nicht zu dem Bekanntheitsgrad verholfen hat, welcher mit ein bisschen mehr Glück durchaus erreichbar gewesen wäre?! „Ich habe oft darüber nachgedacht, mit Rap einfach abzuschließen, aber ich kann mir mein Leben ohne Musik nicht vorstellen." Musik durch und mit Leidenschaft. „Ich sehe meine Musik nach dem gefloppten Mixtape aus einem anderen Blickwinkel: Mir ist es nicht mehr wichtig, Tracks so schnell wie möglich rauszuhauen. Ich mache Musik nicht weiter, um Aufmerksamkeit zu erlangen, sondern um in ein paar Jahren für mich sagen zu können, dass durch ein bisschen mehr Geduld Qualität entstanden ist." Visuell unterstützt wird er dabei von Videograph Jorge Becker und dem Medienjournalisten Julian Hesse, die auch künftig weitere gemeinsame Videoproduktionen anstreben.
Es wird Musik zu hören sein, auf die Dennis Hesse Lust hat. Vorbei das Streben der Gangsta- und Battlerap-Avantgarde wie beispielsweise Kool Savas, Sido oder Bushido nachzueifern. Der Musiker will nicht mehr härter sein als der Rest und deswegen bewegt sich der neu eingeschlagene Weg hin zu einem insgesamt smootheren Sound und zu bisher von ihm vernachlässigten Themen.
Sich selbst als Pechvogel wahrgenommen, erfährt der jetzt in Köln lebende Rapper heute einen Glückstag. Denn der seit einem knappen Jahrzehnt aktive MC, der bereits neben Größen wie Curse und Olli Banjo auf einer Bühne performte, erklärt durch die Videoveröffentlichung seines neuen Songs „Romeo&Julia" die (aus musikalischer Hinsicht eher unglücklich verlaufene) „Pechvogel-Zeit" für offiziell beendet und wagt einen neuen Anlauf - für sich.
Hört sich super an
FirstClassWlad 2 months ago
@RobotRockerz Auch wenn nicht Weihnachten wäre, wer das hated ihat keine Eier.
NicolasLettow 2 months ago
Einfach top!!! :D
MrWattestaebchen 2 months ago
@TurnerinnenMTVKoeln for real!
RobotRockerz 2 months ago
über bitches haben auch schon tausende rapper 1 mio lieder gemacht und trotzdem werden rapper wie bushido und sido noch gefeiert. also ist dein kommentar wohl als kompliment zu betrachten :-)
TurnerinnenMTVKoeln 2 months ago
mörder teil! haten an weihnachten is wack, wer das bringt hat keine eier!
RobotRockerz 2 months ago 2
dickes ding
lg JoNNy
302JoNNy 2 months ago
was für schwule posen er rausholt :D alles was in dem track is wurd schon ca 200 mal von jedem anderen rapper gesagt
emgeeniusMusik 2 months ago
720p <3
JorgeBeckerVisuals 2 months ago