Arbeit - Sinn des Lebens ? 3/6

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Uploaded by on Feb 3, 2010

Arbeit, Sinn des Lebens ?
19.11.2009

Philosophen hinterfragen den Sinn der Arbeit:
Ist der „Wert Arbeit tatsächlich überholt ?
Oder ist er heute zur Strukturierung der Persönlichkeit sogar notwendiger denn je ?
„Paris-Berlin, die Debatte sucht nach Antworten zur Kultur der Arbeit jenseits der gängigen Arbeitslosen- oder Ein-Euro-Job-Diskussionen.

Ist der Mensch tatsächlich für die Arbeit geschaffen ?
Oder besteht die Gefahr nach der alten Parole:
Sein Leben vergeuden, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen ?
Sind diese Fragen überhaupt noch aktuell, wo doch die Arbeit als Wert an sich und als Unterpfand der menschlichen Würde betrachtet wird ?
Die Arbeit als Wert ist jedoch ein geschichtliches Phänomen, das erst Ende des 18. Jahrhunderts aufgetaucht ist.
Die Arbeit im heutigen Verständnis erfuhr in der Antike keine Wertschätzung. Auch verändert sich die Einstellung zur Lohnarbeit, zum Arbeitsmarkt überhaupt.
In Deutschland gibt es beispielsweise ein Manifest der „glücklichen Arbeitslosen.
In Frankreich wurde vor ein paar Jahren das Buch „Bonjour paresse (etwa: Es lebe die Faulheit!) von Corinne Maier zum Bestseller.
Vor diesem Hintergrund stellt sich auch die Frage nach der Schaffung von
Werten. Misst sich denn der Reichtum einer Gesellschaft einzig am Pro-Kopf-Einkommen? „Paris-Berlin, die Debatte versucht, die kulturelle Dimension von Arbeit zu erfassen, der sozialen Komponente von Arbeit gerecht zu werden und den Begriff von Arbeit neu zu füllen, der über reine Erwerbstätigkeit hinausgeht.
Liegt die dazu passende Utopie vielleicht genau in jenem Bereich zwischen der Befreiung von der Arbeit und der Erfüllung in der Arbeit ?
Paris-Berlin diskutiert mit Daniel Tyradellis, Philosoph und Kurator der Ausstellung:
„Arbeit. Sinn und Sorge im Hygienemuseum von Dresden.


Daniel Tyradellis - Philosoph. Als Kurator der aktuellen Ausstellung „ARBEIT. Sinn und Sorge im Dresdner Hygienemuseum gibt er Anstöße, den Begriff der Arbeit zu überdenken und neu zu definieren. Arbeiten wir aus Angst vor der Leere?

Dominique Méda, eine große Persönlichkeit der französischen Arbeitssoziologie: Für sie ist die Arbeit so wie wir sie verstehen - ein neuerer Wert und Begriff. Ein Mythos bricht zusammen daher die beunruhigende Frage: Eine Gesellschaft ohne Arbeit, ist das möglich?

Sophie de Menthon, Chefin eines Telemarketing-Unternehmens und Vorsitzende des Unternehmerverbandes ETHIC. Sie hat in Frankreich sogar das Fest der Unternehmen „Ich liebe meine Firma ins Leben gerufen. Arbeit, Unternehmensfreiheit, seinen Lebensunterhalt verdienen - das sind Werte, die Sophie Menthon vertritt.

Paul Ariès - Politologe, Lehrer, Leiter des Satire-Magazins „Le sarkophage. Man muss lernen, ein Vakuum herzustellen wird er uns sagen. Normal, er ist Frankreichs Papst der Wachstumsrücknahme. Muss man sein Leben also verlieren, um es zu gewinnen?

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News & Politics

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Top Comments

  • die blonde fotze regt mich jedes mal auf wenn sie ihre dumme industriefresse aufreisst. es muss immer wachstum geben.....

    ja ja alles kann ewig wachsen, stopft sie mal voll mit scheisse mal sehen ob sie dann auf ewig wachsen kann oder irgendwann in einer kackeexplosion zerfetzt wird, ich tippe auf 2teres

  • Schei..e kann man nicht polieren............ Arbeit macht unfrei, jeder Mensch kommt für sich selbst auf die Welt, die blonde Kacke sollte mal die Arbeiten tun die sie anderen aufzwingt, sie profitiert weil die Gesetzte für solche Geldvampire ausgelegt sind , ich liebe das Jahr 89 ich meine 1789 in Frankreich , da wurde an den richtigen Stellen massiv gekürzt

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All Comments (28)

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  • maschinene schafft ne menge arbeitslose, und dafür einen millionär. iwie egoistisch

  • Es wird kein Aufwand gescheut, um das Leben des Arbeitsgötzen künstlich zu verlängern. Der paranoide Schrei nach “Beschäftigung” rechtfertigt es, die längst erkannte Zerstörung der Naturgrundlagen sogar noch zu forcieren.

    Wer heute noch nach Inhalt, Sinn und Zweck seiner Arbeit fragt, wird verrückt – oder zum Störfaktor für das selbstzweckhafte Funktionieren der gesellschaftlichen Maschine.

  • bester beweis das viele der arbeitsplätze unnötig-sogar schädlich sind- ist der vergleich solcher show mit den deutschen inder es keinwe gesprächsgrundlage gibt:jede brüllt was rein und der lauteste hat recht.

    nichts konstruktives.

    die politiker sind auch schädlich.

  • @DerFreieMensch

    Danke, jetzt muss ich mir nicht überlegen wie ich es formuliert hätte...so eine dumme *****

  • @DerFreieMensch da bin ich ganz deiner meinung...die muschi sieht nicht gerade euphorisch aus , ich wette die hat da andauernd an ihre fallenden aktienkurse gedach weil die da ein reality check gekriegt hat.."oh,meine meinung ist in diesem gespräch nicht die totalitäre ideologie.."

  • Ich bin auch total gegen die Arbeit von heute.Ich würde lieber Ehrenamtlich kranke kinder oder erwachsene betreuen als dass ich z.b 8-10std in einer Fabrik reifen Herstelle ! bin nicht faul aber finde einfach keine arbeit wo man nicht versklavt oder unter druck gesetzt wird von dem "chef" .Was hab ich davon wenn ich an der kasse sitze und die sonne drausen nicht sehen kann wärend man mit menschlichkeit viel mehr nutzen für andere hätte .

    Super sitzung !

  • @TheBahnhofskino Das habe ich mich auch schon gefragt. Aber mal ehrlich: Auch wenn ich mir eine andere Formulierung wünsche, kann ich dem ersten Absatz inhaltlich nur zustimmen.

  • @TheUrunus Ich denke früher hat man mehr für sich und seine familie gearbeitet,heute arbeitet man für andere und spart in der familie.Es ist doch traurig dass man seinen "chef"länger sieht als die familie z.b das neugeborene kind

  • Wer sich was aufbauen will (arbeiten) soll das machen, aber gleichzeitig sollen auch die Leute, die NICHT arbeiten wollen Geld bekommen, oder die Erlaubnis zum jagen und angeln. Aber das geht heute nicht mehr, da der Staat bereits die Natur und Fauna/Tiere ausrottet ...

  • Wie kann ein solcher Aggro-Kommentar wie von DerFreieMensch so viele positive Stimmen bekommen?

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