Lachenmann - wir müssen ans musikalische Material gehen.

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Uploaded by on Nov 27, 2008

http://moguillansky.wordpress.com

Helmut Lachenmann wurde 1935 in Stuttgart geboren und lebt in Leonberg. Er ist einer der renommiertesten deutschen Komponisten der Gegenwart. Sein "Markenzeichen" ist die Musique concrète instrumentale, die mittels neuer Spieltechniken für die traditionellen Orchesterinstrumente eine Klanglichkeit erzeugt, die dem Geräusch oft näher steht als dem Ton. In unserem Interview spricht er über seinen Lehrer, den italienischen Avantgarde-Komponisten Luigi Nono, die Position des Komponisten in der bürgerlichen Gesellschaft, Karlheinz Stockhausens Umgang mit 1968 und natürlich seinen eigenen Werdegang zu dieser Zeit.

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Top Comments

  • Erst trinkt er auf Adorno 'Prost'... dann sucht er bei 'nem Porno Trost;-))

  • Die Gesellschaft hatte noch nie mitzureden, wenn es um Kunst ging, und Komponisten, die eine Gesellschaft nicht miteinbeziehen zu wollen scheinen, tragen Mitverantwortung an der globalen Fragmentierung und Auseinanderdriftung.

    Lang lebe der Individualismus und sein ständig wertbrechender Nachwuchs!

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All Comments (10)

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  • I am embarrassed to have to ask this, but may someone translate this please?

  • @arcmarc74 das wirklich harte ist, dass ich jetzt 10 minuten lang über deinen text reflektiert habe, und die Aussage nicht verstehe. Sowas passiert mir jetzt seit gut 3 Jahren, und ausschliesslich bei Kontakt mit deutschen Profs, Studis, Sachbüchern. Ich steh dann jedesmal vor der Wahl: entweder ich bin zu dumm, man will mich für dumm verkaufen, oder man hat selbst keine ahnung worüber man redet. ersteres fällt mir als passionierter Schatzsucher des Wissens schwer zu glauben.

  • @kage1369

    netter Kommentar, allerdings ist die Sache doch etwas komplexer: ein Komponist der andauernd das Wort Gesellschaft im Munde führt, kann seine Tendenz zum Objektiven letztlich nicht verhehlen und Individualismus ist ein Widerspruch in sich: es gibt keinen individuellen -ismus. Bezeichnenderweise war doch gerade die Avantgarde immer besonders eifrig im Ersinnen ständig neuer -ismen.

    Der Wert den Lachenmann vor allem brechen will heißt Subjekt. Magie heißt hier subjektive Musikauffassung

  • Vielleicht sollte man auch mal versuchen sich ein Lebenskonzept zu basteln, bei dem Komposition und Essen in keinem zwingenden Zusammenhang stehen ;)

  • Und wie geht's weiter??

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