Nordkorea ist laut Verfassung ein sozialistischer Staat. Der Marxismus wurde offiziell durch die von Staatsgründer Kim Il-sung entwickelte „Chuch'e-Ideologie ersetzt.
Der Regierungsapparat wird von der kommunistischen Partei der Arbeit Koreas (Abk.: PdAK) dominiert, deren Führungsrolle in der Verfassung verankert ist. Daneben gibt es zwei weitere, kleinere Blockparteien. Diese Parteien sind in der Demokratischen Front für die Wiedervereinigung des Vaterlandes zusammengeschlossen. Das höchste Machtorgan des Staates bildet formell das Parlament (Oberste Volksversammlung), dessen Mitglieder auf fünf Jahre gewählt werden. Da dieses allerdings lediglich ein- bis zweimal im Jahr für wenige Tage zusammentritt, wird das Land während der Sitzungspausen vom Präsidium der Obersten Volksversammlung regiert. Dessen Vorsitzender, zur Zeit Kim Yong-nam, ist theoretisch das Staatsoberhaupt. Dieses Amt kann er aber nur protokollarisch ausüben, da es offiziell noch immer der 1994 verstorbene Kim Il-sung inne hält. Daneben existiert das Verteidigungskomitee, das für die Außenpolitik zuständig ist und den Oberbefehl über das Militär besitzt.
Das Verfahren zur Besetzung öffentlicher Ämter wird in der Verfassung als „demokratischer Zentralismus bezeichnet. Aus Wahlen geht in der Regel der einzige, von der Partei der Arbeit Koreas aufgestellte Kandidat mit 100 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von knapp unter 100 % als Sieger hervor.[43]
Die tatsächlichen Machtstrukturen innerhalb des Landes sind diffus, im Ausland wird Nordkorea als totalitäre Diktatur unter der Führung Kim Jong-Ils angesehen. Seit dem Tod seines Vaters wird der Posten des Präsidenten nicht mehr besetzt, da dieser für immer Kim Il-sung (dem „Ewigen Präsidenten) vorbehalten sei. Kim Jong-Il vereinigt jedoch neben anderen Spitzenämtern den Vorsitz der Partei der Arbeit Koreas und des Verteidigungskomitees auf sich, der vom Parlament inzwischen als das „höchste Amt des Staates erklärt wurde. Dies kann als Konsequenz der von Kim Jong-Il eingeführten Songun-Politik gesehen werden, derzufolge alle Belange des Staates der Entwicklung und Verbesserung des Militärs unterzuordnen sind. „Der Schutz der revolutionären Führung um jeden Preis ist der höchste Patriotismus und die erste Priorität unseres Militärs und des Volkes, hieß es nach Berichten der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap in einem Leitartikel der offiziellen Zeitung Rodong Sinmun. Begründet wird dies mit einem Bedrohungsszenario, welches von der stets akuten Gefahr einer Invasion durch ausländische Truppen ausgeht. Nicht zuletzt wird durch Songun auch der Aufbau des Atomwaffenarsenals gerechtfertigt. Als Folge leidet die Bevölkerung immer wieder an Hungersnöten, es mangelt an Konsumgütern, die Infrastruktur ist unzureichend und das Gesundheitssystem ungenügend.
-Wikipedia-
@Diabound1000 hahaha...alter. du hast meinen kommentar sowas von NICHT verstanden.
boogalooshrimpable 5 days ago
@boogalooshrimpable wovon redest du? wie soll ein land das keine demokratie hat einen anderen land demokratie bringen? die angebliche demokratie die uns überall eingetrichtert wird gibt es nicht! in amerika wird gegen das vol entschieden d.h. die ausbeutung der armen und kein förderung der hilfbedürftigen aber dafür über 570 milliarden dollar für militär....
Diabound1000 5 days ago
ich dachte die westlichen nationen leben in ländern der lügen , zionisten propaganda keine freien medien , nie mehr blut für jüdische extremisten
ShadowOfOttomans 1 week ago
Atomwaffen sind heutzutage die einzige Möglichkeit die Amerikaner davon abzuhalten "democracy" in das Land zu bringen!
boogalooshrimpable 2 weeks ago
@formeandyou83
Aber wir würden dann keine Atombomben bauen.
MyHackbraten 2 weeks ago
@Laabsi86 Die Menschen dort lassen sich von niemandem mehr ausbeuten, sie haben ihren sozialistischen Frieden gefunden. Andere Länder sollten nachziehen!
marxleninstalin 2 weeks ago