re:publica 2011 Till Kreutzer - Geistiges Eigentum vs. Kreativität 2.0

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Uploaded by on Apr 14, 2011

Vortrag von Till Kreutzer auf der re:publica 2011 für alle die es auch Interessiert :).

Anbei ein großes Dankeschön an das re:publica Team und alle die daran beteiligt waren von meiner Seite.

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Education

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All Comments (14)

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  • Dürftiger Vortrag.

    Grund hierfür sind einfach zu viele abwegige Ausführungen:

    - Arme, ausgebeutete Künstler durch Knebelverträge der Musikindustrie, als hätten Künstler im Digitalen Zeitalter keine Möglichkeit zur wirtschaftlichen Selbstbestimmung

    - Der unsachgemäße Begriff "Geistiges Eigentum" wird kultiviert, anstatt dass dieser sozialkritisch gewertet wird

    - Darstellung des Urheberrechts als sei es allein und uneingeschränkt den Urhebern dienlich

    - usw.

  • So ein Unsinn. Remixen und mashuppen kann man ohne Probleme innerhalb des bestehenden UrhG. Entweder man nutzt ein Zitat oder es der Remix ist ein eigenständiges Werk mit einer eigenen Schaffenshöhe. So war es in der Kunst schon immer erlaubt sich der Werke anderer zu bedienen und sie so zu verändern dass im Wesen ein eigenes Werk daraus wird. Siehe Warhol und Co. Dazu brauchen wir keine Änderung des UrhG, dies ist nur eine Feigenblattfunktion. Hier wird eher ganz gezielt Lobbyarbeit ...

  • Hallo,

    ich habe mir den Vortrag gerade mal angeschaut und muss feststellen, dass ich doch sehr unentschieden bin. Sicherlich sollte es eine Neuregelung geben, allerdings ohne Zustimmung des Rechteinhabers doch sehr gefährlich. Wenn ich mir vorstelle, dass mein geistiges Eigentum von zum Beispiel irgendwelchen rechten Gruppen zu populistischen Neuzusammenstellungen mit eindeutigen politischen Absichten zusammengeschnitten werden könnten, bin ich eindeutig dagegen. Kein einfaches Thema.

  • Also das Leute solche Verträge unterschreiben, daher sollte man überlegen dies zu verbieten oder eben es zumindest laufzeiten stark begrenzen oder änliches (im moment wird das ja langsam bis in die ewigkeit verlängert kurz bevor sie auslaufen werden wieder 50 jahre drauf gelegt (rückwirkend), das ist natürlich fatal und zeigt wie käuftlich oder dumm politiker sind.

  • Daher halte ich hier eine Bevorzugung von Erzeuger von Kunst oder urheberrechtsrelevanten Dinge hier für schlecht, da dies für alle Menschen und alle Verträge weitgehenst gelten sollte, das solch eine Erpressung nicht mehr möglich sein soll.

    Hier würde ein relativ hohes (ab 1000,- Euro) Grundeinkommen die Leute weitgehend befreien zumindest von der Erpressung über die Grundbedürfnisse.

    Aber egal wie man diese Erpressung zur Werteabtretung nun umsetzt, es ist damit dann trotzdem noch möglich.

  • stimme soweit weitgehend zu, zumindest bei der analyse massnahmen kann man sich ja noch genauer überlegen.

    Was ich witzig fand war die Forderung das man Urheber vor der Übermacht der Werteverwerter schützen soll, das ist nämlich ein klassisches Argument aus der Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen.

    Weil diese übermacht und Erpresserische Machtposition auf alle Bereiche der abhängigen Beschäftigung zu trifft.

    Also jeder Arbeitsvertrag hat auch einen erpresserischen Hintergrund.

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