Der Beitrag führt uns vor Augen, wie sehr das "Gemüt" des Schimpansen das soziale Verhalten und Miteinander in der Gruppe prägt.
Bei höher entwickelten Säugetieren könnte man auch von einem "natürlichen Willen" sprechen. Spätestens bei Rangkämpfen bricht sich dieser "Wille zur Macht" dann gewaltsam Bahn.
Der "natürliche Wille" gehört zum Befriedigunssystem des Gemüts und steht wohl in enger Verbindung mit dem Sexualtrieb. Die Erfüllung des "natürlichen Willens" wird mit Glücksempfindungen belohnt. Die Glücksempfindung wird in der psychisch-emotionalen Entwicklung natürlich ausgeprägt. Stufenweise kommt es über das "Lust-Empfinden", "Neugier-Begriedigen" und "Haben-Wollen" bis hin zum schließlichen "Willen-Durchsetzen" zur differenzierten Entfaltung und Prägung des Belohnungssystems.
Auch über den natürlichen Zusammenhang von "Angst", dem "Fremden" und "Agression" können wir viel von den Schimpansen lernen.
Eine Übersicht über das "Gemüt", also den psychisch-emotionalen Bereich, den wir Menschen mit höher entwickelten Säugetieren gemeinsam haben, finden sie unter:
http://www.muvana.de/pdf/Kategorientafel.pdf
Was uns Menschen aber vom Schimpansen unterscheidet ist das folgende Vermögen: Der Mensch vermag im Prinzip seine Gefühle bewusst zu reflektieren - das höher entwickelte Säugetier hat zwar ein Bewusstsein, ist sich aber seiner Emotionen nicht bewusst.
Ich glaub das sind nicht affen sondern Kurden HAHAHAHAHA
Moonriver439 11 months ago