Nazikundgebung am Hauptbahnhof und Demonstration in Leipzig mit bis zu 100 Teilnehmern (bundesweit mobilisiert!). Nazis frieren und sind durchnäßt. Antifa und Bürger beobachten das "Nazievent". Andere Nazis in Leipzig müssen sich derweil im Nazizentrum der Odermannstraße,Lindenau, verstecken, weil ihnen sonst von der achsobösen Antifa auf die Fingerchen gehauen wird.
http://1610.blogsport.de/
Hier noch ein LVZ Bericht.
Leipzig gegen Neonazis
Neonazi-Kundgebung in Leipzig beendet - Verwirrspiel mit vielen Spontandemos
Mit Gegendemonstrationen an 40 Orten und Mahnwachen wollen die Leipziger heute ein Zeichen gegen Rechtsradikale setzen.
Leipzig. Begleitet von mehreren tausend Gegendemonstranten haben einige hundert Neonazis am Nachmittag ihre Kundgebung an der Ostseite des Leipziger Hauptbahnhofs abgehalten. Beide Gruppen wurden von der Polizei mit einem Großaufgebot streng getrennt. Die Beamten verhinderten teilweise sogar einen Blickkontakt, weil sie den Kundgebungsplatz mit Einsatzwagen eingrenzten. Inzwischen ist die Kundgebung offiziell beendet und der Abmarsch beginnt.
Einige angereiste Neonazis schafften es nicht, den Hauptbahnhof zu verlassen, weil linke Gruppen die Bahnsteige blockierten. Mit Sprechchören und Trillerpfeifen versuchten engagierte Bürger auf friedliche Weise, die Demonstranten zu übertönen.
Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat den Widerstand der Leipziger gegen Rechtsextremisten gelobt. „In Sachsen ist kein Platz für Neonazis. Und der Tag hat gezeigt, dass die Menschen hier Aufmärsche der Rechten und deren Ideologie nicht wollen", sagte der Minister auf einer Kundgebung auf dem Markt.
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) dankte den Bürgern für ihren Einsatz gegen die Rechten, an deren Adresse er sagte: „Wir überlassen Euch die Straße nicht. Wir sind sehr Viele!"
Die Versammlung stieß bei den Rechtsradikalen auf weit weniger Zuspruch als zunächst erwartet. Im Vorfeld waren 1500 Teilnehmer erwartet worden. Allerdings hatten die Neonazis ihre Strategie kurzfristig geändert.
Zunächst wollten sie bei einem Sternenmarsch mit auf vier Routen durch Leipzig ziehen. Das untersagte Stadt und genehmigte nur die Kundgebung. Die Auflagen aus dem Neuen Rathaus wurden vom Verwaltungs- und Oberverwaltungsgericht am Freitag bestätigt. Einen nach ihren Worten „Kessel" wollten die Rechtsextremen nicht akzeptieren und verlegten sich am Vormittag und Mittag auf Spontandemonstrationen in Leipzig und dem Umland. Zur Organisation nutzten die Demonstranten neben Handys und Funk auch das Internet. Dabei versuchten sie allerdings über den Kurznachrichtendienst Twitter auch Falschmeldungen zu streuen. Sie kündigten Aufzüge an, die sich später nicht bestätigten.
In den Morgenstunden versammelten sich rund 100 Aktivisten am Bahnhof in Geithain und zogen anschließend durch das Zentrum der Kleinstadt. Dabei riefen sie Parolen und schwenkten schwarz-weiß-rote Fahnen. Am Bahnhof zurück, wollten die Demonstranten mit einer Regionalbahn weiter nach Leipzig reisen, wurden jedoch von der Polizei wieder aus dem Zug geholt, um die Personalien aufzunehmen. Später durften sie in Gruppen von höchstens zehn Personen die Reise fortsetzen, so die Polizei.
Ein weiterer Schwerpunkt war Halle. Nach Anschlägen auf Kabelschächte der Bahn, war die Strecke nach Leipzig zeitweise gesperrt. „Rund 300 Rechtsradikale haben sich zunächst vor dem Hauptbahnhof versammelt und sind dann durch die Innenstadt Halles gezogen", sagte Polizeisprecherin Uta Barthel. Später machten sich die Demonstranten auf den Weg nach Leipzig.
Laut Polizeisprecherin haben sich am Nachmittag die Spontandemos und Kundgebungen auf das gesamte Leipziger Stadtgebiet ausgedehnt. Rund 80 Neonazis kesselte die Polizei am Klee-Gartenmarkt an der Lützner Straße ein. Eine weitere Spontandemo im Stadtteil Schönefeld mit rund 100 Teilnehmern habe die Polizei schnell aufgelöst. Weitere Versammlungen meldet die Polizei von der Permoserstraße/Ecke Torgauer Platz und der Georg-Schumann-Straße. In Plagwitz marschierten gut 100 Rechtsradikale an der Saarländer Straße auf.
"Es ist läuft etwas anders als erwartet", sagte Gunnar Georgie, Sprecher des Aktionsbündnisses Leipzig nimmt Platz. Es sei aber von vornherein klar gewesen, dass sie die Neonazis nicht in den Kessel am Hauptbahnhof begeben würden.
Kurze Zusammenstöße gab es am frühen Nachmittag am Lindenauer Markt. Dort standen sich Neonazis und Gegendemonstranten an der Lützner Straße direkt gegenüber. Vereinzelt explodierten dort Feuerwerkskörper. Die Polizei verhinderte einen direkten Zusammenstoß. Einige der Neonazis retteten sich in das NPD-Büro in der Odermannstraße.
© LVZ-Online, 16.10.2010, 16:16 Uhr
Ey wie geil: Rex Joswig:
"totale Amnesie
Luxus der Nation
Lügner und Betrüger
als Helden der Evolution"
Oder so:
Polizei passt auf, dass die Räuber nicht einen der "Kameraden" klauen und auf dem Schwarzmarkt verkaufen.
torstobilla 1 year ago 4