Alert icon
We're changing our privacy policy. This stuff matters.  Learn more  Dismiss

25 01 2011 Hof Festprogramm Johann Christian Reinhart

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
545 views
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon

Uploaded by on Feb 1, 2011

Zur Feier des 250. Geburtstags von Johann Christian Reinhart laden die Stadt Hof und der KulturKreis Hof e.V. gemeinsam zu einer Feierstunde am Montag, 24. Januar 2011, 19.00 Uhr, in das Museum Bayerisches Vogtland ein.

Am 24. Januar 1761 wurde in Hof Johann Christian Reinhart geboren, der zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Jahre um 1800 gehört. Er studierte in Leipzig und Dresden, war am Hof des Herzogs von Sachsen-Meiningen tätig und begab sich 1789 nach Rom, wo er bis zu seinem Tode lebte.

In seinem breiten Schaffen, das aus Zeichnungen, Druckgraphik und zahlenmäßig wenigen Gemälden besteht, konzentrierte er sich auf die Landschaftskunst. In dieser Gattung durchlief er alle in jenen Jahren denkbaren Formen von Naturansichten und Ideallandschaften. So schuf er Idyllen in der Art Salomon Gessners, hollandistische Arbeiten in der Art der Niederländer des 17. Jahrhunderts sowie impulsive Werke in Sturm-und-Drang-Manier (mit Friedrich Schiller, den er 1785 in Leipzig kennenlernte, war er bis zu dessen Tod 1805 befreundet). Unter seinen Naturstudien ragen die farbintensiven Aquarelle heraus.

In Rom entwickelte sich Reinhart zum Haupt der deutschen Künstlerkolonie. Er wurde mit Ehrungen bedacht, Reisende machten bei ihm ihre Aufwartung. Ludwig I. von Bayern ernannte ihn zum Hofmaler, er war Ehrenmitglied der Berliner, Münchner und der römischen Akademie. In Rom revitalisierte er unter Anpassung an den Geschmack seiner Zeit die sog. „Heroische Ideallandschaft", die auf Vorläufern des 17. Jahrhunderts beruht. Eine für ihn charakteristische Gruppe stellen die Sturmlandschaften dar, in denen sich möglicherweise die politischen Ereignisse nach der französischen Revolution widerspiegeln. Reinhart wurde in Rom zu einem der maßgeblichen Vertreter des europäischen Klassizismus. Besonders bekannt sind seine vier Ansichten von der Villa Malta in Rom, die er im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. malte und die in der Neuen Pinakothek in München zu bewundern sind.

Neues Buch über Reinhart

Im Rahmen der Festveranstaltung sprechen Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, die Vorsitzende des KulturKreises Hof e.V. Dr. Gisela Strunz und der Regierungspräsident von Oberfranken Wilhelm Wenning.

Auf den Beitrag „Johann Christian Reinhart -- Über den An- und Augenblick hinaus" des Leiters der Kulturredaktion der Frankenpost, Michael Thumser, darf man sich freuen.

Thomas Schindler, der die Veranstaltung moderiert, betont in seinem Gespräch mit Prof. Dr. Dieter Richter, Hans Schönemann (Jean-Paul-Gymnasium), Dr. Rainer Nitsche (Transit Buchverlag), Ursula Bongaerts (Casa di Goethe, Rom) und Sunita Vießmann (Tochter des Reinhart-Sammlers Dr. Hans Vießmann) die Hof-Bezüge des Malers.

Ausstellung im Reinhart Cabinett wird eröffnet

  • likes, 0 dislikes

Link to this comment:

Share to:
see all

All Comments (0)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more