Religion soll ein Faktor des Friedens und nicht der Gewalt sein; sie möge Zeugnis von Freundschaft und Koexistenz und nicht von Hass geben.
Ganz im Zeichen der Bemühungen um die Versöhnung zwischen den Völkern und des interreligiösen Dialogs traf Benedikt XVI. in der Kathedrale St. Mary mit etwa 40 Vertretern verschiedener Konfessionen zusammen.
„In einer Welt, die von heimtückischen und wahllosen Formen der Gewalt bedroht ist, fordern die Religionen die Nationen und Gemeinschaften dazu auf, ihre Konflikte durch friedliche Mittel und unter voller Achtung der Menschenwürde zu lösen", sagte der Papst.
Benedikt XVI. betonte das den Religionen innewohnende Bemühen, großherzig zu leben; immer darum bemüht, freundschaftliche Bande zu knüpfen. Er erinnerte daran, dass „menschliche Beziehungen nicht mit Begriffen der Macht, der Herrschaft und des Eigeninteresses erklärt werden können."
Der Papst kam auch auf den Umweltschutz zu sprechen. Indem die Religionen Zurückhaltung und Selbstbeherrschung lehren, ermutigen sie Männer und Frauen, die Umwelt als etwas Wunderbares zu betrachten; als etwas, das bewundert und respektiert werden muss; und nicht nur ein Konsumgut ist.
Die Religionen müssen sich in die Bildung der Jugend einbringen, wie in Australien, wo die Religion ein Beweggrund für die Entstehung vieler Bildungseinrichtungen war, und wo sie auch heute noch in der schulischen Ausbildung eine wichtige Rolle spielt.
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