Michael Hüther vs. Oskar Lafontaine - Teil 4 von 5
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Die "Kritik" der Schulreformen aus den 70ern kann man gut und gerne als Offenbarungseid dieses aalglatten Wirtschaftsschnösels betrachten. Also da muss ich dann doch mal zur Beleidigung greifen.
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"Die Linke macht es sich extrem leicht, sie kritisiert alles, was die Regierung macht, "
Wen soll´s wundern? Die Regierung macht ja auch nichts als Schxxße - und zwar seit Jahrzehnten! Warum der gemeine Deutsche IMMER UND IMMER WIEDER diese korrupten und verlogene Parteien, namentlich CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne wählt, verstehe wer will. Ich kann´s mir jedenfalls nur durch die allgemein im Volke vorherrschende stringente Dummheit und Trägheit erklären.
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Beise Seiten werden von seriösen Volkswirten befürwortet, mit guten Begründungen in beiden Fällen.
Nur stellt eine Seite die Seriösität der anderen Seite in Frage, während die Befürworter des Mindestlohnes sich vornehmlich mit sachlichen Argumenten beschäftigen. Allein aus dieser Sachlage heraus zeigt sich, welcher Weg der bessere wäre.
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So was sagt nur der, der deren Programme und Umsetzungsvrschläge icht kennt, nicht kennen will. DAS ist Populismus.
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Naja, bei Herrn Lafontaine und Konsorten ist dieser Vorwurf aber durchaus berechtigt^^. Da der Populismus doch, im gegensatz zu anderen Politikern, bei seinen Ansprachen immer sehr schwer in Gewicht fällt.
Die Linke macht es sich extrem leicht, sie kritisiert alles, was die Regierung macht, und sagt,.. so und so und so könne das besser gemacht werden. "Die andern können es ja auch!"^^ Dahinter stehen aber keine durchdachten Konzepte, oder hast du schon einmal so ein Konzept gehöhrt?
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Woher kommt diese Behauptung, alle nennenswerten Volkswirte hielten den Mindestlohn für falsch? Entsteht die vielleicht durch die Prämisse, ein Volkswirt, der für den Mindestlohn ist, müsse ja falsch liegen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, und sei damit automatisch nicht nennenswert?
Der Populismus-Vorwurf ist abgedroschen und beliebig, man kann ihn jedem Politiker anheften, der auf die Wünsche der Bürger eingeht, was ja eigentlich auch demokratisch so gewollt sein sollte. Und der DDR-Vorwurf ist peinlich, weil es einfach albern ist, so zu tun, als wolle Lafontaine die DDR wiederauferstehen lassen. Als Finanzminister ist er übrigens nur insofern gescheitert, als ihm von den eigenen Leuten die Unterstützung für seine Politik entzogen wurde.
konrad303 3 years ago 11
Und überhaupt: Seit Jahren wird hart für den Lohn gearbeitet - bei steigender Wochenarbeitszeit, abnehmenden Vergünstigungen (13. Gehalt, Urlaub etc.), aber gibt es mehr Geld und Wohlstand? Nein, die Reallöhne stagnieren bzw. sinken.
kokoro87 4 years ago 6