In diesem Video sieht man zuerst nix.
In dem scheinbar leeren Behälter befindet sich aber Xenon unter hohem Druck (65 Bar) bei einer Temperatur über dem Kritischen Punkt (16,6 Grad Celsius). Jedoch stand der Block kurz im Tiefkühler, so dass der außenrand kühler ist, als das Innere.
Sobald die Kälte innen ankommt, und die Temperatur des Xenons unterkritisch wird taucht die Flüssigkeit aus dem Nichts auf.
Wenn dann die Wärme von außen zu wirken beginnt, verschwindet es wieder.
Man beachte die Veränderungen der Lichtbrechung über die Dauer des Videos.
Leider reicht meine Filmtechnik nicht aus, die anderen interessanten Eigenschaften zu zeigen. Das extrem wenig viskose Xenon ist dermaßen mobil, dass es selbst in diesem kleinen Maßstab lebhaft kochen kann. Zudem kann man aufgrund des hohen Druckes in der Ampulle bei jeder lokalen Temperaturänderung ein kräftiges Flimmern und die Strömungen der Gasphase sehen.
Link to this comment:
All Comments (0)