zeugenaussagen festnahme zu demobeginn 28 3 09 teil2

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Uploaded by on Mar 28, 2009

teil zwei der zeugenaussage (teil eins ist auf http://www.youtube.com/watch?v=R37ORiDt1Ow) - hier geht es kurz um die 'anschuldigung'. bemerkenswert mag an dieser stelle sein, daß wenige meter zuvor eine polizeibeamtin der presse gegenüber ausgesagt hat, dem beschuldigten werde körperverletzung angehängt und dies vorübergehend [ohne weitere gründe hierfür zu nennen] als begründung für die zutrittsverweigerung ausgestalten wollte. die anschuldigung der polizei wird hier von den augen- und ohrenzeugen wiedergegeben. keine körperverletzung, sondern 'chemikalien im trinkwasser' in der trinkwasserflasche. den aussagen der zeugen nach zu schließen, ist dieses wasser bei der sicherstellung des beweis-stückes verschüttet worden. womit die anschuldigung also - auf dem revier - zu untermauern versucht werden sollte, dürfte definitiv ebenfalls nicht unspannend werden.
wikinews030-link: http://wikinews030.wordpress.com/2009/03/27/berlin-demonstration-2832009/
fotos, aufgenommen vor dem einsatzwagen (wenige minuten nach dem herausgreifen des demonstrationsteilnehmers) befinden sich hier: http://gallery.atpic.com/de/26381

ergänzend vielleicht zur versuchten verletzung der pressefreiheit, der behinderung der arbeit der medien und der versuchten behinderung der berufsausübung von medienpersonen. natürlich ist die oben kurz geschilderte sachlage nicht alles. die beamtin ging so weit, sich dem angehörigen der presse in den weg zu stellen mit der bemerkung "die veranstaltung ist dort hinten". - interessant, wie sich einige der damen und herren uniformierten die gesellschaft in dem staat, den sie zu beschützen vorgeben, so vorstellen. die presse soll sich also von der polizei den weg weisen lassen? eine art ansage, "wo es langgeht"? noch interessanter wird es bei der frage, wie lange der herr einsatzleiter bei diesem "großeinsatz" auf seinem posten hockenzubleiben gedenkt, denn die beamtin kam nicht selbst auf diese idee. per funk gab sie an ihren befehlsgeber durch, daß hier jemand von der presse ist. die anasge, den zutritt zu verweigern, kam also per knopf im ohr von ihrem befehlsgeber. erst auf die wiederholte forderung nach ihrer dienstnummer mußte ihr klargeworden sein, daß nicht der herr befehlsgeber, einsatzleiter oder "chef" hinterher die alleinige verantwortung für diesen vorfall tragen müßte, sondern sie, ganz allein, ganz persönlich. - ein pressefreiheits-behinderungs-versuch wie der hier beobachtete ist kein pappenstil. der name des einsatzleiters sollte langsam zunehmend. "interessanter." werden dürfen. für die medien, für einige vor ort befindliche mitglieder des bundestages wie auch für einige vor ort gesichtete personen des öffentlichen lebens.

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  • Vielen Dank für Deinen persönlichen Einsatz im Rahmen der Gesellschafts-Transformation :)

  • schaut auch mein video der demo in berlin

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