Am 04.03.2010 hielt Martin Büsser, Mitherausgeber des Sammelbandes „Emo - Portrait einer Szene", im Red Roxx in Erfurt einen Vortrag über die Geschichte und Gegenwart der Emo-Kultur. Er verteidigt darin die Emos gegen ihre Feinde, zeigt „zwei Geschichten" der Emo-Kultur auf und stellt Überlegungen zu den Ursachen der „Emophobie" an.
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32634
Lidschatten, enge Jeans, schwarz gefärbte Haare - seit einigen Jahren prägt eine neue Jugendkultur das Straßenbild, die Emos (Kurzform für „emotional"). Im Gegensatz zu früheren Jugendbewegungen wie Punk oder HipHop, ist Emo nicht in den städtischen Zentren, sondern in Internet- Foren entstanden und konnte sich so innerhalb kürzester Zeit weltweit ausbreiten. Emo setzt der Leistungsgesellschaft eine neue Innerlichkeit entgegen, gepaart mit Androgynität und Melancholie.
Martin Büsser, Mitherausgeber des Buches „Emo - Porträt einer Szene", stellt diese Bewegung vor, die wie keine andere Subkultur derzeit kontrovers diskutiert wird.
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