Crashtests der Unfallforschung der Versicherer http://www.udv.de/ decken es auf: Schwere Fußgängerunfälle liessen sich mit Verbesserungen an der Fahrzeugfront und mit Notbremsassistenten inklusive Fußgängererkennung deutlich reduzieren.
Rund 600 Menschen sterben pro Jahr als Fußgänger im Straßenverkehr, mehr als 8.000 werden schwer verletzt. Das muss nicht sein. In einem Forschungsprojekt mit der RWTH Aachen hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) technische Maßnahmen zur Abschwächung der Unfallfolgen von Fußgängern beim Zusammenstoß mit einem Auto untersucht und festgestellt, dass es auch bei modernen Fahrzeugkonstruktionen noch enormes Verbesserungspotenzial gibt. So können optimierte Stoßfänger, aufstellbare Hauben und Scheibenrahmenairbags den Aufprall des Fußgängers nach einem Crash deutlich abmildern. Zusätzlich können elektronische Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung die Geschwindigkeit vor dem Zusammenstoß so weit absenken, dass das Verletzungsrisiko deutlich verringert wird.
So schwer Unfälle von Kraftfahrzeugen mit Fußgängern meist sind, so schwierig sind sie zu beeinflussen. Zu unterschiedlich sind die Fahrzeugfronten, zu unterschiedlich sind auch die Fußgänger, egal ob Kinder oder Senioren, Frauen oder Männer. Das Projekt hat klar gezeigt, dass es keine Einzelmaßnahme für alle Autoformen gibt, die die Unfallschwere mit all diesen verschieden großen und verschieden schweren Fußgängern in gleichem Maße verringert. Und es gibt nicht die eine sichere Fahrzeugfront. Diese Erkenntnisse werden bislang sowohl bei den gesetzlichen Vorgaben, als auch bei den EuroNCAP-Tests zu wenig berücksichtigt.
Mit Hilfe ihres neuen integralen Bewertungsansatzes kann die UDV für alle verfügbaren Fahrzeugmodelle jetzt wesentlich genauere Aussagen über deren „Fußgängerkompatibilität" machen. Dabei wurde auch festgestellt, dass Maßnahmen der passiven Sicherheit (verbesserte Stoßfänger, aufstellbare Haube, Scheibenairbag) zusammen mit aktiven Assistenzsystemen (automatische Notbremssysteme zur Verringerung der Geschwindigkeit) das Schutzpotential deutlich erweitern können. Denn die Aufprallgeschwindigkeit ist der entscheidende Faktor für die Verletzungsfolgen des Fußgängers.
Deshalb fordert die Unfallforschung der Versicherer:
Ø Tempo 30 (oder weniger) vor Schulen, Kindergärten und an bekannten Unfallschwerpunkten, sowie die Überwachung dieser Geschwindigkeiten.
Ø Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung müssen beschleunigt optimiert und für alle Fahrzeugklassen angeboten werden.
Ø Schon erreichte Fortschritte beim passiven Fußgängerschutz dürfen durch die Einführung elektronischer Systeme nicht abgeschwächt werden. Die kritischen Bereiche Scheibenrahmen und A-Säule müssen entschärft werden.
Ø Die bislang unzureichenden Test- und Bewertungsverfahren müssen weiterentwickelt werden. Sie müssen verschiedene passive und aktive Maßnahmen in ihrer Wirkung ganzheitlich betrachten.
Weitere Informationen unter http://www.udv.de/
ich würde kein Auto fahren wollen wo die Sicherheitstechnik mir schon bei kleineren Zusammenstössen gleich das gesamte Sichtfeld raubt
rettungsfan 3 days ago
na ja mit dem airbag sieht des aber auch nicht viel besser aus
MisutiBuzel 2 months ago
@Modelbuilder2000 stimmt XD .. aber man fällt villeicht mit den beinen auf dem boden .. kann ja sein...
303kosova303 3 months ago
@pojaidsf es geht hier ja auch um jemanden, der NICHT rechtzeitig sieht, dass er angefahren wird. Die Zeit dann noch zu reagieren ist viel zu kurz
assailant85 5 months ago
@modelbuilder2000 Im Gegensatz zu einem Dummy, wird ein Mensch bei so einem Aufprall instinktiv versuchen, mit den Armen und Händen den Kopf zu schützen / sich allgemein möglichst verletzungsfrei aufzufangen. Ich versteh trotzdem nicht, wieso der Airbag nur die halbe Scheibe bedeckt.
pojaidsf 6 months ago
@DirtyTec Mit dem Glück geb ich dir recht! Aber schwere Verletzungen sind vorprogrammiert
modelbuilder2000 6 months ago
@modelbuilder2000 ich glaube es eher, das hab ich gesehen & sieht auf jeden fall heftig aus, aber naja manche haben glück manche auch nicht.
DirtyTec 6 months ago
@DirtyTec glaub ich eher nicht. Siehst du wie der Dummy am Ende bei 1:34 auf dem Boden aufschlägt?
modelbuilder2000 6 months ago
@modelbuilder2000 könnte man mit glück einer starken gehirn erschütterung usw. überleben, aber ohne biste sofort tot wegen der scheibe
DirtyTec 6 months ago
Was nützt dieser Scheibenairbag wenn man nach dem unfreiwilligen Segelflug mit dem Kopf voraus auf den Asphalt klatscht?
modelbuilder2000 6 months ago