Klar, ein Rotweinfleck auf dem neuen weißen Ledersofa erzeugt Emotionen, auch Schampus geschlürft aus dem Bauchnabel einer wundervollen Frau lässt so manches Herz höher schlagen, aber in Wirklichkeit erzeugt doch ein gutes Tröpfchen auch im Glas unter der Nase und beim Umspülen der Zunge ein Gefühl des Glücks. Wenn jetzt eine Frau Wein produziert, sagt so mancher Psychologe voraus, dass schon der Entstehungsprozess des Traubenprodukts viel stärker mit Emotionen aufgeladen ist, als wenn ein Mann Mostpresse und Barrique befüllt. Wir gehen der Sache auf den Grund. Auf einem Weingut im Rheinhessischen.
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