Um 22h brechen wir von Ko RokNok auf, um die Strecke nach Racha Noi noch bei Tag abschliessen zu können. Es wehen 5 Bft, mit anfangs halb, dann ganz entrollten Jib machen wir 4-5 Knoten Fahrt. Bald wird Andrea des Starrens in die Schwärze müde, Albert darf die Hundewache übernehmen. Wir warten auf Irrlichter, Geister, UFO's oder zumindest Delphine, doch die Nacht ist einfach nur schwarz und das Glucksen und Gurgeln am Bug und Heck macht so richtig schläfrig. Doch auch das Glitzern des Planktons an Bug und Heck ist ein Schauspiel, das stundenlang faszinieren kann. Am Morgen blinzelt Andrea zwischen den Pölstern hervor und fragt: "Wo sind wir?" Antwort: "Am Ziel!"
Wir sind komplett alleine von Horizont zu Horizont, das Meer gehört hier und jetzt uns ganz alleine!
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