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Folge 17: Ist Klassische Musik besser als Pop-Musik?

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Uploaded by on Sep 14, 2009

Joachim Kaiser, der einflussreichste deutsche Musikkritiker, beantwortet in seiner Video-Kolumne Fragen der Leser. Diesmal: Ist Klassische Musik besser als Pop-Musik?

Haben Sie eine Frage? Schicken Sie eine Mail an kaiser@sz-magazin.de.
www.sz-magazin.de/kaiser

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People & Blogs

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Top Comments

  • Herr Kaiser weis die Antwort sehr richtig zu sagen !

    Da ich wirklich fast alle Musikarten höre stimme ich ihm zu, das ein Vergleich nicht möglich ist.

    Der einzige Unterschied der mir auffällt ist der dass die klassische Musik nicht wie heutige Musik kommerziell ausgeschlachtet worden ist. Will heißen , es mussten keine schlechten Lieder geschrieben werden um die CD noch vollzukriegen.

  • ach, ich glaube Sie stehen da nicht so ganz alleine da, ich bin ebenfalls 19 und stimme dem herrn auch zu!:)

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All Comments (59)

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  • Beovor Herr Kaiser sich in seinen unqualifizierten Äusserungen zur Lage der Musik-Entitäten ergehen DARF, sollte Er (und das wäre dem Rang eines "Professors" angemessen) sich mit der Phonetik anglistischer Substantive vertraut machen. Falls Er ernst genommen werden möchte (und das will Herr Kaiser doch auch), sollte Er die Übersetzung "Hitparade" noch ein wenig üben. "Kards" oder "Chards" muten als Neoglismen an. Und dafür ist dann allerdings eine andere Abteilung zuständig.

  • Wissen Sie, daß Joachim Kaiser einer Ihrer größten Verehrer ist?

    GULDA: Dazu muß ich Ihnen sagen, daß mir das scheißegal ist, weil er von dem, was ich musikalisch wirklich will und tue, gar keine Ahnung hat. All diese Leute, die mich aus den falschen Gründen verehren, sind mir, ich will nicht sagen verhaßt, denn das wäre zu viel der Ehre, aber sie sind mir nicht wichtig.

    Herr Kaiser, Sie schwafeln hier wiederum im Fieber und ergehen sich in Ihren Narzißmus und in Ihre Selbstgerechtigkeit.

  • Sehr gute Antwort. Das gehört in den Musikunterricht aller Schulen.

    @TheTreborus Genau, vieles von dem Gedudel, dass wir auf Klassik-Radio hören müssen, hat nicht annähernd die Tiefe und den Reichtum eines Pink Floyd Albums oder eines Zappa Livekonzertes. Ich bin sicher, dass Herr Kaiser Dir auch dabei zustimmen würde.

    (Übrigens erzählt man sich von Schostakovic, dass er ein großer Fußballfan war und schon mal ein Spiel von Spartak Moskau der Aufführung einer seiner Symphonien vorzog.)

  • jetzt mal ganz dumm gefragt:

    meint er am ende des videos,das alle ander musik außer der klassischen musik nur formen der unterhaltungsmusik sind und somit "dümmer" und einfacher sind?

    ist klassische musik nicht auch unterhaltungsmusik?

  • E-musik bezeichnet wohl eher Electronik-Musik und U steht bei der frage eindeutig für Unplugged-musik (unplugged,engl. für ausgesteckt ;keinerlei elektrische einflüsse)

  • der einfallsreichtum,den er am anfang beschreibt,lässt sich auch auf metal-musik beziehen.es gibt in der musik richtung nicht viel spielraum um neue ideen einzubringen,doch erscheinen immer wieder gute und mitreißende songs.

    ähnlich zur klassik. nur die klassik hat weit mehr möglichkeiten zu bieten ein stück zu komponieren und umzusetzten.

  • @00Schakal00

    da auch kein großer druck auf "stars",produzenten und komponisten liegt.

  • Dem ist nichts hinzuzufügen, ich sehe das genau so. Mozart, Verdi, Wagner, Beethoven sind immer wieder spannend und werden ständig neu ausgelotet. Ein Opernabend oder ein Philharmoniekonzert ist Kultur, die umso glücklicher macht je mehr man von der Materie kennt.

  • @00Schakal00 muss ich widersprechen... Kommerz ist ein unübersehbarer teil in der klassik. vor der weimarer klassik wurde musik (fast) nur als "gebrauchsmusik" komponiert. Die sphärendifferenz zwischen spears und wagner unterstütze ich auf keinen fall. Was hier auseinanderdividiert wird, ist die rezeption von musik. Ich bin mir ziemlich sicher, dass menschen -gestern wie heute- die gleiche "konsumatorische" einstellung gegenüber musik haben: einfach hören, sich vom Gefühl tragen lassen.

  • @googlekopfkind

    Dann erklären Sie mir bitte, wie man Musik misst. Gibt es dann für eine exzellente Aufnahme der Appassionata einen Literaturwert mit Fehlertoleranz, so wie es Literaturwerte für das Plancksche Wirkungsquantum gibt?

    Ich bin kein Anhänger von Relativismus. Jedoch muss ich sagen, dass es eben doch RELATIV wichtig ist, wann und in welcher Situation ich Musik höre.

    Bitte erklären Sie mir Ihre Bewertungskriterien und wie man Ihr Prinzip objektiv und universell anwenden kann. Danke

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