S-Bahn nach Tschernobyl - Wie gefährlich ist die Todeszone? Part 1

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Uploaded by on May 3, 2011

Tschernobyl ist unser Schmerz. Tschernobyl ist unsere Seele. Mehr als alles auf der Welt fürchte ich, dass Tschernobyl langsam in Vergessenheit gerät. Alexander Nowikov weiss, wovon er spricht. Seit fast 25 Jahren fährt er täglich in die radioaktiv verseuchte und entvölkerte Sperrzone zur Arbeit. Er kontrolliert die Sicherheitsbestimmungen im berüchtigten und längst abgeschalteten Kernkraft-werk. Eine solche Katastrophe soll sich nicht wiederholen. Vor 25 Jahren, im April 1986, explodiert der Reaktorblock 4, die Graphit-brennstäbe brennen durch, etwa 50 Menschen sterben direkt an der Verstrahlung, eine radioaktive Wolke verängstigt Europa. 100 000 Menschen werden umgesiedelt, eine 30-km-Zone rund um den Atommeiler wird abgesperrt. Die Folgen der Explosion sind nicht vollständig absehbar. In den am stärksten betroffenen Gebieten in Weissrussland und der Ukraine sterben noch heute Menschen an den Folgen des Reaktorunfalls. Der Name Tschernobyl steht für die weltweit schlimmste Atomkatastrophe der Geschichte. Tschernobyl im Frühjahr 2011. Die Sperrzone ist ein verbotener, aber kein einsamer Ort. Die Russland-Korrespondenten Anne Gellinek und Roland Strumpf treffen überraschend viele Menschen, für die Tschernobyl eine besondere Anziehungskraft besitzt: Die deutschen Touristen etwa, die das ukrainische Katastrophenschutzministerium hierher karrt, um mit dem Gruselfaktor Strahlung ein paar Dollar einzunehmen. Oder den Ingenieur von der deutschen Gesellschaft für Reaktorsicherheit, der an der neuen Jahrhundert-Schutzhülle für den Reaktorblock 4 mitbaut. Oder die Videokids, die Tschernobyl nur aus dem Videospiel Stalker kennen und nun selbst aus Abenteuerlust die futuristisch-verlassene Zone durchstreifen. Mutierte Hunde, dreiköpfige Kälbchen und verstrahlte Nahrung: Was davon ist Mythos und was Realität? Anne Gellinek und Roland Strumpf versuchen zu ergründen, welche Spätfolgen es wirklich für die Menschen rund um Tschernobyl gegeben hat und noch gibt. Wie gefährlich ist der glühende Reaktor heute noch? Und wie viel Hilfe wird die Ukraine, in der Tschernobyl heute liegt, noch von Europa und der Welt benötigen?

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All Comments (7)

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  • Die Doku mit dem Intro von STALKER einzuleiten - saugeile Idee! STALKER rulez!! 2012 ist es also soweit - na dann pack ich schon mal für die Zone ;) ;)

  • und werde halt ausgelacht aber find das net lustig wie die anderen um 90km weiter weg lachen die noch drüber

  • Nein wird mann net ich bin da geboren und wiege heute knabb 50kilo aber reise jedes 2 jahr dort hin und mann wird halt kontroliert aba die reise dort hin ist so sicher wie ein 3 welt krieg

  • @Ritalinkopp Stop that shit-.- Das is echt ne lustig.

  • Hey, die Fahrt in die Todeszone ist kostenlos???? Dann müsste die Bahn in die Bronx aber auch umsonst sein :)

  • warum gehen die da ohne strahlen anzug rein ?! ich kapier es nicht denn allein wenn du da in die nähe gehst wirst du verstahlst!

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