Septic Insurgent - Rhinoplasty & Not Human , Album : Not Human EP. Als Waterboarding wird eine Foltermethode des simulierten Ertränkens bezeichnet. Beim Opfer wird durch Ausnutzen des Würgereflexes physiologisch der Eindruck unmittelbar drohenden Ertrinkens hervorgerufen, indem die Atmung durch ein Tuch über Mund und Nase, das ständig mit Wasser übergossen wird, stark erschwert wird. Durch das Fixieren des Folteropfers in einer Position, in der sich der Kopf tiefer befindet als der restliche Körper, soll das Eindringen von Wasser in die Lungen und ein darauffolgendes tatsächliches Ertrinken verhindert werden.
Laut Berichten bricht der Widerstand der meisten Opfer in weniger als einer Minute. Waterboarding gehört zu den Foltermethoden, die üblicherweise keine körperlichen Spuren hinterlassen (Weiße Folter), aber zu längerdauernden oder bleibenden psychischen Störungen führen können. Nachträgliche Beweise am Gefolterten selbst sind im Fall des Waterboardings daher nur selten zu erbringen.
Das zwangsweise Einflößen großer Mengen Wasser in Mund und Nase mit der Gefahr des Eindringens in die Luftröhre und Lunge mit nachfolgendem Ertrinken ist universell als Hinrichtungs- und Foltermethode nachgewiesen. Waterboarding unterscheidet sich davon einerseits durch das Tuch über Mund und Nase, durch das die Wirkung nicht das Eindringen von Wasser in die Atemorgane, sondern der erhöhte Atemwiderstand und der dadurch ausgelöste Reflex ist, und das board, das Brett, auf dem die betreffende Person mit dem Kopf niedriger als der Rest des Körpers fixiert wird. Diese beiden Merkmale lassen sich durch die Geschichte der justizförmigen und informellen Verhörmethoden verfolgen.
Die ältesten Nachweise für die Anwendung eines Tuches über Mund und Nase liegen unter der Bezeichnung tormenta de toca für die Spanische Inquisition vor. Die Spanier sollen die Methode in ihre Kolonien in Süd-Ost-Asien, insbesondere die Philippinen, gebracht haben. Gerichtlich nachgewiesen ist die Verwendung durch japanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg. In einem Kriegsverbrecher-Prozess in der Nachfolge der Tokioter Prozesse wurde 1947 ein japanischer Offizier durch ein amerikanisches Kriegsgericht wegen Folter zu 15 Jahren Zuchthaus mit Zwangsarbeit verurteilt. In den Prozessunterlagen wird die Haltung mit erhöhten Füßen dargestellt.
Im Algerienkrieg verwendete die Französische Armee die Technik gegen politische Gefangene. Der französische Schriftsteller algerischer Herkunft Henri Alleg berichtete 1958 in seinem Buch La Question von der Methode, der er selbst ausgesetzt war.1968 erregte ein Bericht der Washington Post Aufsehen: Auf ihrer Titelseite veröffentlichte die Zeitung ein Foto von US-Soldaten im Vietnamkrieg, die einem Kriegsgefangenen Wasser über das mit einem Tuch verhüllte Gesicht gießen.
Routinemäßig wurde die Technik in den 1970er Jahren von den Roten Khmer in Kambodscha eingesetzt. Ihre Folterzentren hatten fest installierte Gestelle für die Fesselung von Gefangenen mit tiefliegendem Kopf.1983 wurde ein Sheriff in Texas zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er einen Verdächtigen durch Waterboarding mit einem Tuch über dem Gesicht zu einer Aussage gezwungen hatte.Die Waterboarding-Methode wurde während der Präsidentschaft George W. Bushs vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA und anderen US-amerikanischen Regierungsbehörden bei der Vernehmung von Terrorverdächtigen angewandt. Die Methode wurde aus dem SERE-Training der amerikanischen Armee entnommen, bei dem Soldaten auf Gefangenschaft und Folter vorbereitet werden.
Das Bekanntwerden dieser Praxis heizte die ohnehin laufende öffentliche Debatte weiter an, ob die Regierung unter Bush zur Verhinderung neuer Terroranschläge nach dem 11. September möglicherweise Verstöße gegen Menschenrechte und Genfer Konvention in Kauf nehme. Im Zusammenhang mit Waterboarding erklärte ein Regierungssprecher, die amerikanische Regierung sehe dieses als akzeptable Verhörmethode von Gefangenen an, weil es sich dabei nicht um eine Foltermethode handele.
Bereits zuvor hatte die amerikanische Regierung die Gefangenhaltung von Terrorverdächtigen auf dem Stützpunkt in Guantánamo damit gerechtfertigt, dass sie diese nicht als Kriegsgefangene im Sinne der Genfer Konvention betrachte.
super clip nice LUTZE.
simplyguys 4 months ago
@simplyguys thanks mate
DJTerrorBerlin 4 months ago
My fav woman on youtube !
simplyguys 4 months ago
@simplyguys haha, Sabine is YouTube fav woman!!!!
DJTerrorBerlin 4 months ago
Just to say: #LOL
b00y4kk4 7 months ago
@b00y4kk4 thanks mate
DJTerrorBerlin 7 months ago