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Rentenpolitik muss sich an Realitäten orientieren

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Uploaded by on Aug 24, 2010

Rund 80 Prozent der Menschen über 60 Jahre sind nicht mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 würde eine drastische Rentenkürzung zur Folge haben. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles fordert deshalb im Videoblog Bundesozialministerin von der Leyen auf, die Überprüfungsklausel des Gesetzes zur Rente mit 67 ernst zu nehmen und "damit den Realitäten in die Augen zu schauen".
Weitere Informationen zum Beschluss des SPD-Präsidiums: "Gut und sicher leben: Perspektiven schaffen für Arbeit und sichere Altersvorsorge." finden Sie unter: http://spd-link.de/sTqw

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All Comments (22)

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  • @Kartendorf "aber was passiert mit dem Nachwuchs. Da muss sich einer abrackern für 5 Rentner. Was hat das noch mit Solidarität zu tun?"

    Nichts, wenn ständig bei Arbeitnehmern und Rentnern gespart wird, um das Geld den Superreichen, Topbankern, Fondsmanagern, Börsenzockern und Währungsspekulanten in den Hintern zu schieben.

    Leistungsträger vom Typ Ackermann oder Zumwinkel und Herr Aldi haben keine Probleme mit ihrer Rente.

    Das ist keine soziale Marktwirtschaft, sondern Neoliberalismus.

  • Rente mit 67 –70 = Verarmung der alten Generation = Vernichtung durch Arbeit

  • Ja, ich finde auch, das die Rentenpolitik sich an Realitäten orientieren soll.

    Deswegen sollten die Renten an die Diäten der Politiker gekoppelt werden.

    Kurz gesagt : Wenn's an einem Ende der Skala nicht gubt , darf es am anderen auch nicht's geben.

    Wäre das nicht ein angemessener Schritt ?

  • Die SPD ist das Problem. erst mit ihren Hartz IV Gesetzen haben sie dieses Problem geschaffen, mit dramatischen folgen die wir nicht erst jetzt sehen und spüren. Diese Gesetze sind vergleichbar mit den Progromen im Dritten Reich, also einer Zeit in der die Diktatur herrschte. Wann werden diese Leute zur Verantwortung gezogen? Diese Partei ist der Totengräber unserer Demokratie und unserem Solidarischen Systemes. Wer hat euch Verraten`? - Die SOZIALDEMOKRATEN.

  • Die SPD sollte sich daraus besinnen, dass die BRD seit 1957 bis 1998 insgesamt 9,8 Billionen Euro dem Sozialversicherungssystem entzogen hat. Dies sollte man dem System zurückgeben und die Rente auf 65 Lj. wieder festsetzen. Dafür sollte dann der Staat aus den Steuergelder diese obigen Schulden zurückzahlen. Denn es handelt sich um eine Umlagekasse und keine marktwirtschaftliche Versicherungsstruktur.

  • Wenn man nur eine Lebenserwartung von 60 hat und das Renteneintrittsalter ist 67 oder gar 70 , dann löst sich das Problem der Rentenversicherung von allein.

    Wir werden mit MONSANTO-Genfood vergiftet. Lebensmittel enthalten immer weniger Nährstoffe, dafür mehr Pestizide.

    Das BM für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat mit dem Entwurf eines 2. Gesetzes zur Änderung des LFGB vom 16.07.2010 den Versuch gestartet, die Verkehrsfähigkeit Nahrungsergänzungsmitteln einzuschränken.

  • Wie wäre es einfach einmal, den Reichen den Geldhahn zu zudrehen. Marktwirtschaft ist ja schön und gut, aber wenn es nur noch darum geht, dass die Reichen noch reicher werden und die Mittel- und Unterschicht für deren Einkommen arbeiten dürfen, dann kann sich die SPD auch gleich umbennen, aber ich habe ja vergessen. Der Bundestag interessiert sich nur für sich selbst.

  • wie wäre es mit rente mit staatlicher förderung mit rente ab 70 oder rente mit 65 ohne staatlicher förderung bis 70 ?

  • Eine Realität, die auch die SPD verweigert zu ändern, sind die seit 1957 aus dem Rententopf herausgeplünderten, bis jetzt etwa 700 Milliarden, für gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Diese versicherungsfremden Leistungen haben die GRV irreparabel geschädigt und einseitig nur die GRV-Beitragszahler belastet. Auch die SPD behauptet ständig, dass in die GRV 80 Mrd. pro Jahr zusätzlich vom Steuerzahler gezahlt werden muss- das ist gelogen! Fakten zum Bundeszuschuss: rentenreform-alternative.de

  • @happytom82 Genau, ganz mal davon abgesehen, das schwere körperliche Artbeit auch heute noch Standart ist.

    Im persönlichen Umfeld sind sie z.B. seit Jahren am Malochen dran und bewegten in Spitzenzeiten 2 TONNEN täglich, heute nur noch ~ 700kg.

    Da frag ich mich ernsthaft, wie soll das mit 60 gehen?

    Schultern und Hüften verschleißen für "shareholder value"?

    *Kotz*

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