Wallenstein und der Krieg
Der Friede zwischen den Konfessionen blieb brüchig. Weiterhin stritten Protestanten und Katholiken um die politische und religiöse Vorherrschaft im Reich und in Europa. Durch den Prager Fenstersturz 1618 eskalierte der Konflikt. Er mündete in einem der schrecklichsten aller Kriege auf deutschem Boden: Der Dreißigjährige Krieg dezimierte die Bevölkerung, verwüstete das Land und machte Deutschland zum europäischen Schlachtfeld. Ferdinand II., machtbewusster Vertreter der Gegenreformation und mit habsburgischen Herrschaftsansprüchen auf den Kaiserthron, wollte in letzter Minute das Rad der Geschichte zurückdrehen und den Protestantismus gewaltsam eindämmen. Das dazu notwendige Heer beschaffte ihm der böhmische Landedelmann und Kriegsorganisator Albrecht von Wallenstein. Unter seinem Kommando wurde die kaiserlich-katholische Herrschaft wieder bis an die norddeutschen Meere vorgeschoben, bis Schweden auf der Seite der Protestanten eingriff - ein entscheidender Wendepunkt. 1635 kam es in Prag zu einem vom Kaiser und von den Fürsten ausgehandelten Frieden "für das geliebte Vaterland der hochedlen Teutschen Nation". In einer nationalen Aufwallung beschlossen die deutschen Fürsten, Protestanten und Katholiken, nie wieder gegeneinander zu kämpfen. Doch einmal mehr zeigte sich, dass ein deutscher Alleingang von den Mächten in Europa nicht hingenommen wurde. Das Gemetzel dauerte noch weitere 13 Jahre, bis der Westfälische Frieden 1648 geschlossen wurde, der zwar nicht künft
@seven88dragon Stefan Jürgens
LuciferErbe 7 months ago
Weisst du vielleicht wie der Schauspieler heisst, der Wallenstein spielt??? Ich find den so genial als Schauspieler / Komiker :))
seven88dragon 1 year ago