geb. 4. Februar 1906 in Breslau;
ermordet von den Nazis am † 9. April 1945 im KZ Flossenbürg,
war ein lutherischer Theologe, profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche und deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
Worte von Dietrich Bonhoeffer:
Mich bewegt unablässig die Frage, was Christus uns für die Zukunft zu sagen hat.
Wir brauchen ein erneuertes Christentum, denn unsere Welt ist mündig geworden. In einer modernen Welt muss Religion vor allem ein Ziel haben:
Wir müssen unsere Not und unser Leid teilen und damit auch das Leiden Gottes, in einer gottlosen Welt.
Wir brauchen viel mehr als eine Religion der frommen Worte.
Wir brauchen Glauben und in seinem Zentrum Jesus Christus.
Wahres Christentum heißt: Teile des anderen Schmerz.
Wir können den Tag nicht voraussagen, an dem berufene Menschen, das Wort Gottes wieder so aussprechen, dass sich die Welt darunter verändert und erneuert.
Aber, wenn dieser Tag kommt, wird es eine neue Sprache sein. Vielleicht ganz unreligiös, aber befreiend und wirklich erlösend, so wie die Sprache Jesu.
Sie wird die Menschen entsetzen. Entsetzen, durch ihre Gewalt. Diese Sprache einer neuen Wahrheit, verkündigt den Frieden Gottes, mit den Menschen.
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