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K2 Tagung Interne Kommunikation 2008

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Uploaded by on Dec 12, 2008

K2- Tagungsrückschau „Interne Kommunikation

„Nichts ersetzt die zwischenmenschliche Kommunikation! Britta Kopfer eröffnete die „Fachtagung Interne Kommunikation mit einem Plädoyer fürs Wesentliche. Speziell in Zeiten der Veränderung, so die Leiterin Interne Kommunikation der Deutschen BP AG, suchten Mitarbeiter direkte Orientierungshilfen bei Vorgesetzten und Kollegen und nicht im Intranet oder der Mitarbeiterzeitung. „Informationen durch Medien ersetzen keine persönlichen Gespräche! Kopfers Keynote bildete den Auftakt zur zweiten Fachtagung der Reihe „K2, einer Kooperation des prmagazins und der scm. Thema der Veranstaltung mit mehr als 70 Teilnehmern in Frankfurt am Main: „Interne Kommunikation als Basis unternehmerischen Erfolgs: Strategien, Instrumente und Wertschöpfung.

Dr. Jan Sass, Geschäftsführender Partner bei Lauterbach Sass, brach eine Lanze für ein professionelles Controlling der Internen Kommunikation. Zu oft beschränkten sich Unternehmen und Organisationen darauf, lediglich einzelne Maßnahmen zu evaluieren, mittels Clippings oder Medienresonanzanalyse. Laut Sass, der als Mitglied des Arbeitskreises „Wertschöpfung durch Kommunikation der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) verschiedene Methoden und Instrumente vorstellte, seien beispielsweise Kundennähe der Mitarbeiter, die Zufriedenheit mit den Informationen und Kommunikationsprozessen sowie die Fluktuationsquote bei qualifizierten Mitarbeitern darüber hinaus mögliche Messgrößen der internen Kommunikation. Eins sei aber klar: „Die Wertschöpfung lässt sich nicht in Euro und Cent ausweisen auf diese Diskussion sollte man sich nicht einlassen.

Ellen Heather, Leiterin Interne Kommunikation bei der Allianz SE, legte in ihrem Vortrag „Interne Kommunikation ist Chefsache aber nicht nur Sache des CEOs, einen Schwerpunkt auf die Wichtigkeit eines professionellen und institutionalisierten Dialogs zwischen Mitarbeitern und Führungskräften. Daneben thematisierte sie die Herausforderung an interne Kommunikatoren, die Unternehmensstrategie mittels Kommunikation zwischen den Mitarbeitern zu fördern. Die Allianz legte, um das Thema „Kundenfokus voranzutreiben, im Intranet eine Kampagne auf, in deren Rahmen Mitarbeiter aller weltweiter Niederlassungen persönliche Geschichten aus ihrer Arbeit mittels Videobotschaften erzählen.

Die Mitarbeiter aktiv in die Kommunikationsprozesse des jeweiligen Unternehmens einzubeziehen, zog sich nicht nur als roter Faden durch die anschließenden Vorträge von Stefan Haver (Leiter Interne Kommunikation, Evonik Industries AG), Birgit Ziesche (Leiterin Interne Kommunikation, Volkswagen AG) und Hans-Dieter Huober (Teamleader Internal Communications, IBM Deutschland GmbH), sondern stellte sich zudem als deren Quintessenz heraus. Exemplarisch dafür: die interne Mitarbeiterkampagne zur Einführung des neuen Scirocco von Volkswagen, der „Scirocco Song Contest.

Der Nachmittag stand im Zeichen der konkreten Kommunikationsinstrumente. Eine Lanze für „Das Mitarbeitermagazin als Chance zu mehr Erfolg brach Tom Levine, Chefredakteur bei KircherBurkhardt. Susanne Marell, Vice President Corporate Communications der Cognis GmbH, präsentierte das firmeneigene Intranet als zentrales Instrument der globalen Cognis-Kommunikationsprozesse. Christof Hafkemeyer, Leiter Technik, Medienentwicklung bei der Deutschen Telekom referierte über die Vorteile von Blogs, Wikis und Communities für die Interne Kommunikation und stellte die ersten zaghaften Gehversuche seines Konzerns vor.

Wolfgang A. Eck, Managing Director der eckpunkte Kommunikationsberatung, sprach sich dafür aus die Mitarbeitermedien durch „Corporate Audio zu unterstützen. Über die Wichtigkeit des Flurfunks referierte Ulrich E. Hinsen (Projektleiter HR Change Management, SKP AG). Dieser sei ein nicht zu unterschätzenden Faktor für die interne Kommunikation, weil er das wiedergebe, „was Menschen für möglich halten.

Letztlich ging Henriette Viebig, Head of Group Internal & Online Communications bei der RWE AG, der Frage nach, wie die interne Kommunikation das Unternehmensimage und die Marke stützen kann. Resümierend betonte Frau Viebig, dass ein Konzern ohne den Rückhalt durch seine Mitarbeiter langfristig keine Erfolge verbuchen kann, so dass die interne Kommunikation dazu angehalten sei, sowohl die Führungskräfte als auch die Mitarbeiter zu motivieren und zufrieden zu stellen.

Nach den Vorträgen diskutierten Hans-Dieter Huober, Dr. Jan Sass, Henriette Viebig und Birgit Ziesche mit dem Moderator Wolf-Dieter Rühl im Rahmen des Abschlusspodiums unter anderem über die Zukunftsperspektiven für eine erfolgreiche Interne Kommunikation. Ein Trend: Die reine Informationsvermittlung geht zurück, vielmehr spielt künftig das „Enabling eine entscheidende Rolle also die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die für sie wichtigen Informationen und internen Gesprächspartner schnell zu finden und zu nutzen.

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