Doku: Ekelessen aus dem Plastikmeeer -- Almeria-El Ejido: Hintergrund (ZDF 2001)

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Uploaded by on Nov 30, 2011

Sich Gedanken machen , darüber was wir uns in den Mund stopfen? Wohl eher nicht!
Ausser es kommt uns ein EHEC-Bakterium in die Quere!

Wieder mal typisch das alle nach dem Ursprung vom EHEC fragen und KEINE/ER nach dem Ursprung der Gurken und dem Ganzen anderen Drecksgemüse das nur noch in Laboren auf Optik designt ist und ohne ERDE zur Beinahereife gebracht wird! Welche Auswirkung das konsumieren von diesem Schrott auf eine ganze Region hat zeigt das Doku, das schon älter ist! Heute sind die Zustände NOCH VIEL SCHLIMMER!!!

Die Herkunft von drei der in Hamburg gefundenen EHEC-kontaminierten Gurken lässt sich bis zu Unternehmen aus Malaga und Almeria in Spanien zurückverfolgen.

Einkäufer für die Supermärkte fahren mit ihren Protzkarren vor und diktieren den Abnahmepreis.
Wer täglich erntet kann nur ja sagen. Andernfalls muss er alles wegschmeissen. Natürlich übersteigt der Endpreis nicht mehr die Investitionen um das Siebenfache! Denn das Doku stammt aus 2001 und die Zeit ist fortgeschritten, das Monster „Konzerne " ist gewachsen und die Marionetten müssen sich dem Druck beugen!

El Ejido ist Europas größter agrarindustriell genutzter „Wintergarten". Die zum Anbau genutzten Treibhäuser bedecken eine große Fläche an Land; insgesamt sind rund 36.000 Hektar mit Plastik überzogen, was der Region den Beinamen „Mar del Plástico" eingebracht hat. Es ist die weltweit größte Anbaufläche unter Folie. Pro Jahr werden etwa 3 Mio. t. Treibhausgemüse produziert, ohne ERDE!!! Spanien ist mit 600 000 Tonnen Gurkenproduktion im Jahr unangefochtener Europameister, ohne ERDE!!!

Die Dokumentation schildert anschaulich die Ausbeutung ausländischer Landarbeiter im Süden Spaniens und die Zerstörung einer ganzen Region.

Die einst wüstengleiche Region von Almería in Südspanien liefert im Winter ein Drittel des europäischen Bedarfs an Obst und Gemüse und erwirtschaftet zwei Drittel der Einnahmen der spanischen Landwirtschaft. Möglich ist dieses „Wirtschaftswunder" nur durch die Ausbeutung von Arbeitskräften, die über keinerlei Rechte verfügen. Fast 80.000 Einwanderer aus Nord- und Schwarzafrika sowie jüngst auch aus Lateinamerika und Osteuropa arbeiten meist ohne offizielle Aufenthaltsgenehmigung in den Gewächshäusern der Region. Auch die Umwelt leidet unter der intensiven Landwirtschaft: Insektenbekämpfungsmittel verpesten die Luft und vergiften das Grundwasser, es entstehen Mondlandschaften, wo einst blühende Natur gedieh und einen Lebensraum für Tier und Mensch darstellte. Dieses System der industriellen Ausbeutung von Mensch und Land tritt im Dorf El Ejido besonders anschaulich zutage.

Sie schlafen in „Chabolas", kleinen Behausungen aus Karton oder Plastik, ohne Wasser und Stromanschluss. Diesen Menschen verdanken die Europäer ihr täglich frisches Obst und Gemüse.

Derselbe Innhalt aber aktueller:
El Ejido — El Dorado unter Plastik

Dokumentarfilm arte Frankreich/Belgien 2006
Leider nicht in Deutsch!

Das andalusische El Ejido ist der Wintergarten Europas: Plastikfolien bis zum Horizont. Auf einer Fläche von 35 000 Hektar sorgen sie für die nötige Betriebstemperatur. Claudio Lange und Heiner Sylvester begeben sich auf eine Entdeckungstour durch die Plastik-Hölle.

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Uploader Comments (madursklixxl)

  • Gedanken schon , was gibt es aber für Alternativen ?? sehr wenige würde ich sagen.Kommt noch hinzu das für einen Persilschein auch anerkannte (???) Meinungen gekauft werden um den Konsumenten das ganze noch schmackhafter zu machen.Ich kann mich nur wiederholen, mit kritisieren alleine wird sich nichts realisieren. Nur eine radikale ausrottung des Krebsgeschwüres kann uns die Zukunft retten..Dafür müsen wir anders handeln , nicht nur reden/schreiben. Danke für`s Posting. Super klasse

  • @Jacktel3000

    Ich bin Biolandwirt, betreibe seit 40 Jahren Selbstversorgung und bin für kleinräumige überschaubare Strukturen ,

    so kann ein Anfang aussehen, auch wenn er schon lange zurück liegt!

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All Comments (3)

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  • @madursklixxl Dafür das Du Selbstversorger bist beneide ich Dich. Ich bin aus sehr ernste Krankheits/Gesundheitsgründen auf gesunde un gute Ware angewiesen und kann den Wert sehr schätzen.Muss leider nur Misst fressen obwohl für mich fast tödlich ist.

    kleinräumige und überschaubare Strukturen sollen nicht nur der Anfang sein sondern die Regel. Ob wir noch das erleben werden , oder besser gesagt ob jemanden das erleben wird ?

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